Die besten Reboarder-Kindersitze

Ein rückwärts gerichteter Kindersitz gilt als sicherer. Bis zu welchem Alter ein Reboarder verpflichtend ist, welche Modelle in Frage kommen? Hier der Überblick, unsere Favoriten inklusive Testergebnisse.

Wir haben recherchiert, welche Kindersitze rückwärtsgerichtet im Auto montiert werden können und welche Modelle bei den Kindersitz-Tests des ADAC[5] gute Ergebnisse erzielt haben. Auch unsere eigenen Erfahrungen hinsichtlich eines möglichst einfachen Einbaus haben wir einfließen lassen. Die Tipps und Kindersitz-Empfehlungen aus der WUNSCHKIND-Community haben wir ebenso berücksichtigt.

Tipp: Eine Auswahl der besten Kindersitze fürs Auto in allen Größen gibt’s hier.

Unsere Favoriten für Reboarder

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
89 / 100 Punkte [Elternsiegel.de]

Dieser i-Size-Kindersitz ist bei vielen Eltern in der Community deshalb beliebt, weil er über viele Jahre hinweg passt. Er wird per Isofix im Fahrzeug befestigt und passt lt. Hersteller für Kinder ab Geburt bis etwa 12 Jahre (40-150 cm Körpergröße). Die Erfahrungen zeigen aber, dass er für Neugeborene event. noch ein wenig zu früh kommt, da der Liegewinkel nicht ganz ausreicht, damit auch der Kopf stabil bleibt. Ab etwa einem halben Jahr passt der Sitz dann besser. Positiv ist bei diesem Reboarder, dass er um 360 Grad gedreht werden kann – das erleichtert erfahrungsgemäß das Ein- und Aussteigen.

Das gefällt uns

  • passt viele Jahre
  • 360 Grad drehbar
  • gutes Verhältnis von Preis zu maximaler Verwendungsdauer

Das könnte besser sein

  • Liegewinkel offenbar etwas zu steil für Neugeborene
  • noch kein ADAC-Test bisher

Unser Fazit

Ein Kindersitz nach i-Size-Norm, der für viele Jahre passt und durch die 360 Grad-Drehbarkeit besonders praktisch beim Ein- und Aussteigen ist. Der Liegewinkel für Neugeborene nicht optimal, eher ab ca. 6 Monate geeignet.

159,99 EUR
Richtpreis
Bestseller
91 / 100 Punkte [Elternsiegel.de]

Der Kindersitz `Emerald 360 S i-Size` von Maxi-Cosi bietet Sicherheit und Komfort von Geburt an bis zum Alter von 12 Jahren. Mit einem Gewicht von 0-36 kg ist der Sitz flexibel und wächst mit, unterstützt durch die 360° FlexiSpin Rotation und die 14-fach verstellbare Kopfstütze. Die G-Cell Seitenaufprallschutz-Technologie und das 5-Punkt-Gurtsystem sorgen für höchstmögliche Sicherheit, während die vier verschiedenen Liegepositionen Anpassungen für unterschiedlichste Bedürfnisse ermöglichen.

Das gefällt uns

  • 360° drehbar
  • einfache Installation
  • hohe Sicherheitsstandards

Das könnte besser sein

  • keine Gurthalter an den Seiten
  • kein Sonnendach vorhanden
  • Sitzgröße für kleinere Autos ungünstig

Unser Fazit

Die 360° Drehfunktion zusammen mit ISOFIX und gut sichtbaren Anzeigen erleichtert das Reinsetzen und Anschnallen spürbar, die mehreren Neigungsstufen und die sehr hoch verstellbare Kopfstütze bringen Komfort und echten Wachstumsspielraum. In kleineren Autos wirkt der Sitz wuchtig und rückwärts fehlt größeren Kleinkindern etwas Beinfreiheit.
266,99 EUR
Richtpreis
ADAC Test 2026 „gut“
88 / 100 Punkte [Elternsiegel.de]

Der CYBEX Sirona G3 eignet sich für Kinder von etwa 3 Monaten bis 4 Jahren, 61–105 cm und maximal 19 kg. Mit Neugeboreneneinlage ist er ab 40 cm nutzbar. Mit der separat erhältlichen Base G3 bietet er ISOFIX, Stützfuß, 360-Grad-Drehung, mehrere Liegepositionen sowie Seitenaufprallschutz und rückwärtsgerichtetes Fahren.

Das gefällt uns

  • Note 2,5 im ADAC Kindersitztest 2026 (mit Base)
  • 360-Grad-Drehung
  • Rückwärtsgerichtetes Fahren

Das könnte besser sein

  • Neugeboreneneinlage zusätzlich erforderlich
  • Nur bis 19 kg

Unser Fazit

Die 360-Grad-Drehung erleichtert mit der Base G3 das Hineinsetzen, während rückwärtsgerichtetes Fahren und Seitenaufprallschutz ein gutes Sicherheitsgefühl geben. Die notwendige Base muss separat gekauft werden.

269,95 EUR
Richtpreis
ab Geburt bis ca. 4 Jahre
90 / 100 Punkte [Elternsiegel.de]

Der Britax Römer DUALFIX PLUS eignet sich ab der Geburt bis etwa 4 Jahre für Kinder mit einer Körpergröße von 40 bis 105 cm und einem Gewicht bis 20 kg. Er kann rückwärts- oder vorwärtsgerichtet genutzt werden und bietet mehrere Ruhepositionen sowie eine 360-Grad-Drehfunktion zum leichteren Einsteigen und Anschnallen. Die Befestigung erfolgt per ISOFIX, das 3-Punkt-Gurtsystem ist in 12 Höhenpositionen verstellbar.

Das gefällt uns

  • Einfache und sichere ISOFIX-Montage
  • Bequeme Polsterung und Liegepositionen
  • Praktische 360-Grad-Drehfunktion

Das könnte besser sein

  • Nicht für jedes Auto geeignet
  • Vergleichsweise hohes Gewicht
  • Hoher Anschaffungspreis

Unser Fazit

Der DUALFIX PLUS überzeugt mit einfacher ISOFIX-Montage, bequemer Polsterung und einer 360-Grad-Drehfunktion, die das Hineinsetzen und Anschnallen deutlich erleichtert. Allerdings ist der Sitz vergleichsweise schwer und passt nicht in jedes Auto.
240,99 EUR
Richtpreis

Weitere gute Reboarder-Kindersitze lt. Tests

Reboarder mit Isofix

Das Isofix-Befestigungssystem ermöglicht eine unkomplizierte und besonders stabile Verankerung von Kindersitzen im Auto, wodurch das Risiko von Fehlbedienungen beim Befestigen deutlich reduziert wird.

ADAC Test 2026 „gut“
90 / 100 Punkte [Elternsiegel.de]

Der Maxi-Cosi MobiFix Pro i-Size ist ein rückwärtsgerichteter ISOFIX-Kindersitz für Kinder von 61 bis 125 cm, etwa 3 Monate bis 7 Jahre, und bis 21,5 kg. Eine verlängerbare Beinauflage, fünf Liegepositionen sowie ClimaFlow mit atmungsaktivem Schaumstoff und Mesh-Gewebe unterstützen bequemes Sitzen. Die Anti-Rückprallstange dämpft Unfallkräfte, während das offen bleibende Easy-in-5-Punkt-Gurtsystem das Hineinsetzen erleichtert.

Unser Fazit

Die ISOFIX-Montage und der stabile Stand vermitteln im Alltag ein gutes Sicherheitsgefühl. Im ADAC-Test 2026 überzeugte der Sitz mit dem Gesamturteil „gut“ und einer der besten Sicherheitsnoten (2,0) im ganzen Test. Einziger Wermutstropfen: Das Modell braucht recht viel Platz im Auto.

ab Geburt bis ca. 4 Jahre
93 / 100 Punkte [Elternsiegel.de]

Dieser Kindersitz bot im rückwärts gerichteten Einbau einen hervorragenden Unfallschutz. Der i-Spin 360 eignet sich für Kinder mit einer Körpergröße von 40 bis 105 cm. Der Testsieger beim ADAC Kindersitztest im Oktober 2019 in der Kategorie bis 4 Jahre  erhielt auch bei Stiftung Warentest die Bewertung „gut“ (1,8). Eine Befestigung mit dem Fahrzeuggurt ist bei diesem Modell nicht möglich.

Unser Fazit

Dieser Kindersitz ist für Kinder von Geburt an bis etwa 4 Jahre geeignet. Im Gegensatz zu einer Babyschale ist er aufgrund seiner Konstruktion nicht zum Tragen gedacht. Daher ideal, wenn der Sitz dauerhaft im selben Auto verwendet wird. Dank seines Sieges im ADAC-Test 2019 in der Kategorie 40–105 cm ist er dennoch eine klare Empfehlung.
Kindersitz „Eno360 i-Size“ von Osann
Der Osann Eno360 i-Size ist ein mitwachsender Kindersitz für Kinder von 40 bis 150 cm Körpergröße (ca. 0 bis 12 Jahre). Die 360-Grad-Drehfunktion erleichtert das Ein- und Aussteigen sowie das Anschnallen. Der Sitz kann bis 105 cm Körpergröße entgegen der Fahrtrichtung verwendet werden. Ausgestattet ist er mit einem integrierten Seitenaufprallschutz, einem 5-Punkt-Gurt und Isofix-Befestigung inklusive Top-Tether für eine stabile Installation.

Unser Fazit
Wir schätzen besonders die Flexibilität und Sicherheit, die der Osann Eno360 bietet, da er sowohl rückwärts- als auch vorwärtsgerichtet benutzt werden kann. Die intuitive Drehfunktion ist praktisch im Alltag, auch wenn der erstmalige Einbau, etwas umständlich sein kann.

Reboarder ohne Isofix einbaubar

Reboarder, die auch mithilfe des Autogurts befestigt werden können, bieten mehr Flexibilität bei der Installation, da sie sowohl in Autos mit Isofix-System als auch in Fahrzeugen ohne Isofix-Verankerung eingebaut werden können. Aber: Der Einbau ist im Vergleich zu Isofix-Modellen oftmals etwas schwieriger. Deshalb muss auf eine korrekte Montage bei diesen Modellen verstärkt geachtet werden.

Angebot
Reboarder-Kindersitz „Extend LX“ von Graco
Ohne Isofix wird der R129-zertifizierte Kindersitz mit dem Fahrzeuggurt befestigt und kann von 40 bis 105 cm rückwärtsgerichtet genutzt werden. Ab 15 Monaten und 76 cm ist auch die vorwärtsgerichtete Verwendung möglich. Kopfstütze und 5-Punkt-Gurt wachsen gemeinsam mit, vier Neigungspositionen, Seitenaufprallschutz und abnehmbare, maschinenwaschbare Bezüge ergänzen die Ausstattung.

Unser Fazit
Für Wohnmobile und ältere Autos ohne Isofix ist der Sitz eine preislich attraktive Lösung, in der auch Zweijährige rückwärtsgerichtet bequem sitzen. Ab etwa 90 bis 100 cm Körpergröße kann der Platz für die Beine auf längeren Fahrten allerdings knapp werden.
Kinderautositz „Aart i-Size“ von Lionelo
Als mitwachsendes 4-in-1-Modell eignet sich der Lionelo „Aart i-Size“ für Kinder von 40 bis 150 cm und erfüllt die Sicherheitsnorm R129. Der Einbau erfolgt mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos, rückwärtsgerichtet bis 105 cm und vorwärtsgerichtet von 100 bis 150 cm. Eine 13-fach verstellbare Kopfstütze aus Memory Foam, herausnehmbare Einsätze und mehrere Ruhepositionen ermöglichen die Anpassung an Größe und Sitzhaltung.

Unser Fazit
Mit 6,5 kg lässt sich der Sitz gut zwischen zwei Autos wechseln und bietet auch beim Schlafen eine bequeme Position. Rückwärtsgerichtet kann der Fahrzeuggurt beim Anschnallen etwas im Weg sein.

Mehr Auswahl für Kindersitze ohne Isofix gibt’s hier…

Testsieger: Reboarder

Testsieger mit geprüfter Qualität
Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien. Wir vergleichen die Ergebnisse von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, ADAC, TÜV, OEKO-TEX sowie weiteren Institutionen und listen die jeweiligen Testsieger in einer kompakten Tabelle, um euch einen optimalen Überblick zu verschaffen.

Hier eine Auswahl der besten Reboarder, die beim ADAC oder der Stiftung Warentest als Testsieger hervorgingen:

Reboarder-Modelli-SizeKindersitztest-Ergebnisse
Recaro Toron 140 cm bis 105 cm (bis 21 kg)Kindersitztest ADAC 10/2026 “gut” mit Note 2,3
Cybex Sirona G3 + Base G361 cm bis 105 cm (bis 19 kg)Kindersitztest ADAC 10/2026 “gut” mit Note 2,5
Maxi-Cosi MobiFix Pro61 cm bis 125 cm (bis 21,5 kg)Kindersitztest ADAC 10/2026 “gut” mit Note 2,5
Maxi-Cosi Emerald 360 S i-Size40–150 cmKindersitztest ADAC 05/2025 „befriedigend“ mit Note 3,1
Osann One360 SL Mini 40 cm bis 105 cm„befriedigend“ mit Note 3,5 beim ADAC Kindersitztest 10/2025
Maxi-Cosi Mica 360 Pro40 cm bis 105 cm (bis 18 kg)Kindersitztest ADAC 05/2024 „gut“ mit Note 2,2
Joie i-Spin 360 R 40 cm bis 105 cm (max. 19 kg)Kindersitztest ADAC 05/2023 „gut“ mit Note 2,4

Im ADAC Kindersitztest Herbst 2026 wurden 16 aktuelle Modelle geprüft. Sieben davon erhielten die Note „gut“, fünf ein „befriedigend“, zwei ein „ausreichend“, und zwei fielen mit „mangelhaft“ durch.

Bester Reboarder im Herbsttest ist der Recaro Toron 1 mit der Note 2,3 („gut“), knapp vor dem Cybex Sirona G3 und dem Maxi-Cosi MobiFix Pro (jeweils 2,5). Im Frühjahrstest lag der Maxi-Cosi Emerald 360 Pro mit der Note 3,1 („befriedigend“) bei den Reboardern vorn.

Bestseller: Reboarder-Kindersitze

Die meistverkauften Reboarder in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft? Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.


Darauf müsst ihr bei Reboardern achten

Ein Kindersitz, der im Auto entgegen der Fahrtrichtung eingebaut und positioniert wird, wird auch als Reboarder bezeichnet. Besonders bei einem Frontalunfall bieten diese Kindersitze einen besseren Schutz für das Kind, da die einwirkenden Kräfte besser verteilt und abgefangen werden. Auch aus diesem Grund ist die Verwendung eines Reboarder-Kindersitzes für Babys und Kleinkinder bis zu einem gewissen Alter bzw. Gewicht verpflichtend.

Bei Verwendung eines Kindersitzes nach alter Kindersitznorm UN ECE Reg. 44[1] muss ein Kind bis 9 kg entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden. Bei Sitzen nach dieser Norm dürfen nur mehr Lagerbestände abverkauft werden, ab Herbst 2024 gilt für diese Modelle ein Verkaufsverbot.[2] Bei der neueren i-Size-Norm (Bestandteil der UN ECE Reg. 129)[3] gilt diese Pflicht in Deutschland bis zu einem Alter von 15 Monaten. Der ADAC empfiehlt allerdings die Verwendung bis zu einem Alter von mindestens 2 Jahren.[4] Empfehlenswert ist außerdem ein Kindersitz, der per Isofix montiert werden kann – andernfalls ist der rückwärtsgerichtete Einbau bei vielen Modellen für über 13 kg Körpergewicht meist komplizierter. Die Gefahr einer nicht korrekten Montage steigt damit – und somit auch die Gefahr im Fall eines Crashs.

Checkliste

  • Größe: Die Größe und das Gewicht des Kindes bestimmen maßgeblich die Auswahl des Reboarders. Die neuere i-Size-Norm unterscheidet nach Körpergröße, die ältere Kindersitznorm UN ECE Reg. 44 hingegen nach Gewicht. Die Angaben der Hersteller sind bei Kindersitzen nicht als Empfehlung zu sehen, sondern sollten im Sinne der Sicherheit tatsächlich möglichst genau beachtet werden.
  • Befestigung: Auf der sicheren Seite ist man mit einem i-Size-Modell und/oder einem Kindersitz, der per Isofix im Fahrzeug montiert wird. Andernfalls ist die Montage bei Kindersitzen für über 13 kg Körpergewicht meist deutlich schwieriger – die Gefahr eines fehlerhaften Einbaus steigt.
  • Einstellmöglichkeiten: Je nachdem, wie lange der Sitz genutzt werden soll, ist es empfehlenswert, dass die Kopfstütze in mehreren Stufen höhenverstellbar ist, auch die Gurte parallel sich verstellen lassen. Viele Reboarder erlauben darüber hinaus verschiedene Sitz- und Ruhe-Positionen – das ist unserer Erfahrung nach besonders bei längeren Autofahrten enorm wichtig, um einen angenehmen Fahrkomfort zu ermöglichen.
  • Handhabung: Ein Isofix-Reboarder wird einfach auf die Verankerung im Auto geklickt, die Befestigung mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeuges ist aufwändiger. Einige Modelle zeigen per Leuchte oder einem Klick-Geräusch an, wenn der Sitz richtig eingebaut ist.
  • Platzbedarf: Reboarder benötigen mehr Platz im Auto als vorwärtsgerichtete Kindersitze. Müssen 3 Kindersitze auf der Rückbank untergebracht werden, sollten die anderen Kindersitze möglichst schmal sein.

Kindersitzgröße berechnen

Für eine exakte Bestimmung der Kindersitz-Größe ist beim Kindersitzrechner die Angabe der Körpergröße des Kindes[1] die beste Variante. Das Gewicht und Alter spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Kindersitzgrößen-Rechner

Finde den passenden Kindersitz für dein Kind anhand der aktuellen Sicherheitsstandards.

Größe
Gewicht
Alter
100 cm
Passende Kindersitze:

Unsere Empfehlungen basieren auf aktuellen Sicherheitsstandards und Erfahrungen.

Seit September 2023 gilt ausschließlich die i-Size Norm (ECE R-129), die nach Körpergröße klassifiziert. Vorhandene ECE R44-Sitze dürfen weiterhin verwendet werden.

Häufige Fragen

Worauf muss ich bei der Auswahl eines Reboarders achten?

Die Befestigungsmöglichkeit im eigenen Auto hat wesentlichen Einfluss auf die Auswahl des Reboarders. Nur wenn eine Isofix-Verankerung im Auto vorhanden ist, kann auch ein Isofix-Reboarder eingebaut werden. Die jeweilige Zulassung des Reboardes muss mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen, wie lange der Reboarder genutzt werden soll.

Wie wähle ich den richtigen Reboarder aus?

Der richtige Reboarder hat die passende Größe, die man durch einen Probeeinbau herausfindet, sonst könnte der Platz im Auto zu knapp werden. Von der Handhabung her sind Isofix-Kindersitze die bessere Wahl, allerdings braucht das Auto dafür die entsprechende Verankerung. Der richtige Reboarder hat die gesetzliche Zulassung für die gewünschte Dauer der Verwendung.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Reboardern?

Einige günstige Reboarder verzichten auf gepolsterte Gurte, wodurch die Bequemlichkeit für das Kind eingeschränkt wird, auf Dauer es auch zu Verletzungen kommen kann. Für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen Reboarder mit einem Seitenaufprallschutz, der das Kind bei einem Aufprall von der Seite schützt.

Welche Hersteller von Reboardern sind empfehlenswert?

Eine gute Wahl sind Maxi-Cosi, Britax Römer, Hauck, Cybex und Axkid. Hier stimmt bei den Reboardern das Preis-Leistungsverhältnis, wobei Britax Römer eine Vorreiterrolle in Sachen Kindersicherheit einnimmt. Darüber hinaus stellen auch Lettas und Joie Baby gute Reboarder her.

Zu welchem Zweck wird ein Reboarder benötigt?

Kinder, die der Babyschale entwachsen sind, können im Reboarder weiter rückwärts zur Fahrtrichtung positioniert werden mit dem Vorteil, dass die Kinder sicherer untergebracht sind. Denn bei einem möglichen Aufprall ist das Kind in der Rückwärts-Position besser geschützt.

Ab wann kann ein Reboarder genutzt werden?

Viele Reboarder sind bereits ab der Geburt zugelassen, dennoch gilt als erwiesen, dass die Babyschale für Neugeborene besser ist, Besser ist es also zu warten bis das Kind aus der Babyschale herausgewachsen ist.

Wie lange kann man einen Reboarder verwenden?

Das hängt von der jeweiligen Zulassung ab. Die meisten Modelle sind nach bis zu einer Körpergröße von 105cm zugelassen, in etwa bis zum vollendeten 4. Lebensjahr. Viele Reboarder mit einer Gewichtszulassung sollen für Kinder bis etwa 18kg reichen. Kombi-Kindersitze mit Reboarder-Funktion sind bis 12 Jahre zugelassen, können aber nicht lange rückwärts gerichtet genutzt werden. Im Rahmen der Zulassung gibt es aber auch individuelle Grenzen in der Nutzungsdauer. Das ist dann der Fall, wenn das Kind die Beine lieber ausstrecken möchte oder weil die Sicht des Kindes eingeschränkt wird.

Welche Alternativen gibt es zum Reboarder?

Die Babyschale ist zwar eine Alternative für den Reboarder, jedoch ist die Nutzungsdauer mehr eingeschränkt als beim Rückwärts-Autositz. Die Babyschale hat aber auch ein paar Vorteile, die Babys können in der Schale bequem zum Auto und zurück zum Haus getragen werden, die meisten Modelle sind auch mit dem Kinderwagen kompatibel.

Was spricht gegen Reboarder?

Reboarder benötigen mehr Platz im Auto als vorwärtsgerichtete Kindersitze. Das kann für Familien mit kleinen Autos oder mehreren Kindern problematisch sein. Da das Kind in einem Reboarder nach hinten gerichtet sitzt, ist die Kommunikation mit dem Kind während der Fahrt erschwert. Das kann für einige Eltern störend sein.

Was bedeutet i-Size?

i-Size ist ein europäischer Standard für Kindersitze, der im Jahr 2013 eingeführt wurde. i-Size-Kindersitze müssen strengere Sicherheitsanforderungen erfüllen als frühere Standards. Zum Beispiel müssen sie einen besseren Seitenaufprallschutz bieten und für den Einsatz rückwärtsgerichtet zugelassen sein, bis das Kind mindestens 15 Monate alt ist.

Mehr zu Babyschalen und Kindersitze

i-Size und ECE 44 – Kindersitz Prüfnormen im Vergleich

Kindersitznormen i-Size und ECE 44 im Vergleich
Kindersitznormen i-Size und ECE 44 im Vergleich

Bis September 2023 galten zwei Prüfnormen für Kindersitze, ECE 44-04 und i-Size (ECE R-129). Die i-Size Norm, die im Juli 2013 eingeführt wurde, hat ab September die ECE 44-04 Norm ersetzt, um einen höheren Sicherheitsstandard für Autokindersitze auf europäischer Ebene zu gewährleisten. Kindersitze nach der alten Norm dürfen somit nicht mehr verkauft werden – mit Ausnahme von Lagerbeständen, die noch abverkauft werden dürfen. Verwendet werden dürfen allerdings Kindersitze mit beiden Normen. Die größten Unterschiede zwischen den beiden Normen sind:

  1. Fahrtrichtung: Nach der i-Size Norm müssen Kinder mindestens 15 Monate rückwärtsgerichtet fahren, während sie nach der ECE 44-04 Norm ab einem Gewicht von 9 kg vorwärtsgerichtet fahren können.
  2. Einteilung: Die i-Size Norm teilt die Sitze nach der Körpergröße des Kindes ein, während die ECE 44-04 Norm eine Einteilung nach Gewicht vornimmt.
  3. Seitenaufprallschutz: Die i-Size Norm schreibt einen Seitenaufprallschutz vor und testet diesen bei der Zulassung. Bei der ECE 44-04 Norm wird kein Test des Seitenaufprallschutzes durchgeführt, obwohl viele Hersteller auch bei Sitzen nach ECE 44 inzwischen einen Seitenaufprallschutz anbieten.
  4. Kompatibilität mit Fahrzeugen: Langfristiges Ziel der i-Size Norm ist es, dass ein i-Size Kindersitz in jedes Auto mit ‚i-Size ready‘ Sitz passt. Bei der ECE 44-04 Norm ist es notwendig, die Herstellerlisten auf Kompatibilität des Kindersitzes mit dem Fahrzeug zu überprüfen.
  5. ISOFIX Pflicht: Für i-Size Kindersitze bis 105 cm gilt eine ISOFIX Pflicht, während bei der ECE 44-04 Norm der Kindersitz entweder mit ISOFIX oder mit Sicherheitsgurt befestigt werden kann.

Quellen

Änderungsprotokoll

  • 20.10.2026: Ergebnisse des ADAX Kindersitztest Herbst 2026 hinzugefügt. Maxi-Cosi „Pebble 360 i-Size“ entfernt, da lange Lieferzeit (> 2 Monate). Modell „Sirona Gi i-Size“ mit Sirona G3 ausgetauscht.
  • 09.10.2026: Kindersitz „DUALFIX M i-SIZE“ Britax Römer mit Modell „DUALFIX PLUS“ ersetzt, da nicht mehr verfügbar.
  • 26.05.2026: Aktuelle Ergebnisse ADAC Kindersitztest 05/2026 hinzugefügt
  • 17.02.2026: Auto-Kindersitz „i-Spin 360“ von Joie – Produktlink aktualisiert.
  • 16.01.2026: Produktverfügbarkeiten kontrolliert.
  • 26.11.2025: Aktuelle Ergebnisse ADAC Kindersitztest 10/2025 hinzugefügt
  • 30.05.2025: Ergebnisse des aktuellen ADAC Kindersitztest 05/2025 hinzugefügt
  • 12.05.2025: Ergebnisse des ADAC Kindersitztest hinzugefügt, Babyschale „Pipa Urbn“ entfernt, da nicht mehr verfügbar
  • 15.04.2025: Bilder aus dem Reboarder-Praxistest hinzugefügt.
  • 04.12.2024: Aktuelle Testsieger-Babyschale von ADAC / Stiftung Warentest eingefügt.
  • 08.11.2024: Quellenangaben zu Normen ergänzt, Reboarder-Favoriten anhand der Testergebnisse (ADAC) ausgewählt.
  • 25.10.2024: Hinweise bezüglich alter und neuer Kindersitz-Norm eingefügt, Produktauswahl entsprechend angepasst.
  • 15.10.2024: Einleitung, Checkliste, FAQs hinzugefügt.

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