Die besten Nudelmaschinen für zuhause

Selbstgemachte Spaghetti sind ein Nachmittagsprojekt, bei dem Kinder gern an der Kurbel drehen. Welche Nudelmaschinen wir empfehlen, von der Handkurbel bis zum Vollautomaten, siehst du hier.

Für diesen Ratgeber haben wir Nudelmaschinen mit Handkurbel, Modelle mit Motor an der Walze und einen Vollautomaten verglichen, nach Walzenbreite, Zahl der Teigstufen, Befestigung, Reinigung und Gewicht. Dazu kamen die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.

Unsere Favoriten für Nudelmaschinen

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

Nudelmaschine „Atlas 150“ von Marcato
Die Atlas 150 walzt den Teig in zehn Stufen von dick bis hauchdünn und schafft Teigplatten bis 150 mm Breite. Die eingebauten Schneidwalzen machen daraus Fettuccine mit 6,5 mm oder Tagliolini mit 1,5 mm. Befestigt wird sie mit der Tischklemme an der Arbeitsplatte, gekurbelt wird von Hand. Einen Motor musst du nicht gleich mitkaufen, er lässt sich später nachrüsten.
Antrieb: Handkurbel, Motor nachrüstbar
Walzenbreite: 150 mm
Material: verchromter Stahl, Walzen aus eloxiertem Aluminium

Unser Fazit
Am Nudelnachmittag kurbelt ein Kind, du führst den Teig, und auch bei größeren Mengen bleiben die Nudeln gleichmäßig. Das schwere Stahlgehäuse steht dabei ruhig auf dem Tisch. Teigreste in den Schneidwalzen holst du nur trocken mit dem Pinsel heraus, das braucht etwas Geduld.
Angebot
Vollautomatische Nudelmaschine „7000 Serie“ mit Waage von Philips
Der Vollautomat mischt, knetet und presst den Teig selbst, nach weniger als zehn Minuten kommt fertige Pasta heraus. Die eingebaute Waage wiegt das Mehl und berechnet die passende Wassermenge, so gelingt der Teig auch ohne Übung. Eine Füllung reicht für bis zu acht Portionen, Formscheiben für acht Pastasorten liegen bei. Walzen gibt es keine, die Pasta wird durch die Scheiben gepresst. Mit knapp 7 kg braucht das Gerät einen festen Platz auf der Arbeitsplatte.
Antrieb: Motor, knetet und presst selbst
Walzenbreite: keine Walze, Presse mit Formscheiben
Material: Kunststoff, Rührstab und Frontplatte aus Metall

Unser Fazit
Für den schnellen Nudelabend unter der Woche ist das die bequemste Lösung, der Teig gelingt schon beim ersten Versuch gleichmäßig. Die abnehmbaren Teile dürfen in die Spülmaschine, am leichtesten geht es direkt nach dem Pressen. Kinder können hier nur Mehl einfüllen und zuschauen, gekurbelt wird nicht.
Angebot
Nudelmaschine mit 180-mm-Walze von Sailnovo
Die Sailnovo walzt Teigbahnen bis 180 mm Breite und hat neun Stufen von 0,3 bis 3 mm. Zwei Schneidwalzen machen Spaghetti und Bandnudeln. Eine Tischklemme hält sie an der Arbeitsplatte, gekurbelt wird von Hand. Für die ersten Nudelversuche mit Kindern brauchst du keine teurere Maschine, die Teigplatten werden auch hier gleichmäßig dünn.
Antrieb: Handkurbel
Walzenbreite: 180 mm
Material: Aluminium, Edelstahl

Unser Fazit
Unser Tipp zum Ausprobieren, bevor du mehr Geld in eine Nudelmaschine steckst. Bei sehr dünn ausgerolltem Teig kleben die Spaghetti gelegentlich zusammen. Kurbel und Klemme wirken nicht ganz so stabil wie bei den schwereren Modellen.
Angebot
Elektrische Nudelmaschine „Sfoglia Mia“ von G3 Ferrari
Die Sfoglia Mia walzt mit Motor: 90 W, zwei Geschwindigkeiten und eine Pulsfunktion. Die Walzen sind 15 cm breit, die Teigdicke stellst du in neun Stufen ein. Sie macht Lasagneplatten und schneidet Tagliatelle, Spaghetti, Reginette und Fettuccine. Den Teig knetest du vorher selbst. Wollen die Kinder kurbeln, steckst du die Handkurbel auf.
Antrieb: Motor mit 90 W, Kurbel möglich
Walzenbreite: 150 mm
Material: Edelstahl, Aluminium

Unser Fazit
Mit Motor hast du beide Hände für den Teig frei, das hilft vor allem, wenn du allein in der Küche stehst. Die neun Stufen treffen die gewünschte Teigstärke gut. Der Motor ist deutlich hörbar, etwa so laut wie ein übliches Küchengerät.

Weitere gute Pastamaschinen lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Nudelmaschinen wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:

Angebot
Nudelmaschine „Atlas 150“ mit Motor von Marcato
Das ist die Atlas 150 mit angebautem Motor: Die Walzen ziehen den Teig gleichmäßig durch, du führst ihn nur noch. Teigplatten werden bis 150 mm breit, die Schneidwalzen machen Fettuccine und Taglierini. Mit 3,8 kg steht die Maschine stabil. Hast du schon eine Atlas 150, brauchst du dieses Set nicht, den Motor gibt es auch einzeln.
Antrieb: Motor
Walzenbreite: 150 mm
Material: Stahl, Schneidwalzen aus Aluminium

Unser Fazit
Bei Nudeln für Gäste oder auf Vorrat bleibt das Tempo auch beim fünften Teigballen gleich, verschiedene Mehlsorten verarbeitet sie zuverlässig. Der Motor ist deutlich hörbar. Auf der feinsten Stufe werden Taglierini sehr dünn, für Kinder sind die breiteren Fettuccine praktischer.
Angebot
Nudelmaschine „Nonna“ von Springlane Kitchen
Die Nonna hat neun Stufen von 0,2 bis 3 mm und walzt Teigplatten bis 145 mm Breite. Die Schneidwalzen machen Tagliatelle und Spaghetti. Ein rutschfester Sockel und eine Klemme für Arbeitsplatten bis 60 mm Stärke halten sie fest, gekurbelt wird mit einem Griff aus Buchenholz. Miss vor dem Kauf deine Arbeitsplatte, ist sie dicker als 6 cm, passt die Klemme nicht.
Antrieb: Handkurbel
Walzenbreite: 145 mm
Material: Edelstahl, Aluminium, Griff aus Buchenholz

Unser Fazit
Die Kurbel läuft gleichmäßig, auch größere Teigmengen gehen ohne viel Kraft durch, und trockene Teigreste lassen sich gut entfernen. Der Schneidaufsatz trennt die Nudeln nicht immer ganz voneinander. Gut bemehlter Teig hilft dabei.
Nudelmaschine „IM90“ von Girmi
Die IM90 hat 15 cm breite Aluminiumwalzen und neun Stufen von 0,3 bis 3,5 mm. Zwei Schneidwalzen machen Tagliatelle und Spaghetti, die Tischklemme hält das Edelstahlgehäuse fest. Mit 1,9 kg ist sie leicht und schnell aus dem Schrank geholt. Für Familien, die nur ab und zu Nudeln machen, reicht dieser Umfang.
Antrieb: Handkurbel
Walzenbreite: 150 mm
Material: Edelstahlgehäuse, Aluminiumwalzen

Unser Fazit
Auch kleine Teigmengen, etwa für Gyoza, rollst du damit schnell und gleichmäßig aus, und es bleibt kaum Teig in der Maschine hängen. Die Kurbel löst sich gelegentlich. Sie lässt sich aber sofort wieder einstecken.
Nudelmaschine „Atlas 180“ für breite Teigplatten von Marcato
Die größere Schwester der Atlas 150 walzt Teigbahnen bis 180 mm Breite, für eine Lasagneform brauchst du so weniger Platten. Zehn Stufen regeln die Dicke, die Schneidwalzen machen Fettuccine und Tagliolini. Das Gehäuse ist aus verchromtem Stahl, die Walzen aus eloxiertem Aluminium. Einen Pastadrive-Motor kannst du später nachrüsten.
Antrieb: Handkurbel, Motor nachrüstbar
Walzenbreite: 180 mm
Material: verchromter Stahl, Walzen aus eloxiertem Aluminium

Unser Fazit
Die schwere Bauweise steht beim Kurbeln sicher, auch wenn ein Kind mit Schwung dreht. Für die meisten Familien reicht die Atlas 150, die breiteren Bahnen zahlen sich vor allem bei Lasagne für viele Gäste aus. Sie ist größer und braucht mehr Platz im Schrank.
Nudelmaschine aus Edelstahl von Arendo
Die Arendo rollt den Teig in sieben Stufen von 0,5 bis 2 mm aus, die Teigbahn wird 14 cm breit. Der Schneidaufsatz macht 2 mm feine Spaghetti oder 6 mm breite Bandnudeln, Lasagneplatten kommen direkt aus der Walze. Eine rutschfeste Basis und die Klemme für Arbeitsplatten bis 6 cm halten sie fest. Für ein paar Nudelnachmittage im Jahr reicht dieses einfache Modell.
Antrieb: Handkurbel
Walzenbreite: 140 mm
Material: Edelstahl

Unser Fazit
Mit passendem Teig rollst du die Pasta schnell und gleichmäßig dünn aus, nach ein, zwei Versuchen sitzen die Handgriffe. Bedienung und Reinigung sind unkompliziert. Zu feuchter Teig bleibt an den Walzen kleben.

Bestseller: Nudelmaschine

Die meistverkauften Pastamaschinen in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

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Darauf musst du bei einer Nudelmaschine achten

Ob die Nudelmaschine zum Familienritual wird oder nach dem zweiten Mal im Schrank verschwindet, entscheidet sich in der Küche: Hält die Klemme an deiner Arbeitsplatte, wenn ein Kind mit Schwung kurbelt? Passt die Teigbahn in deine Lasagneform? Und hast du nach dem Essen noch Lust, Teigreste mit einem Pinsel aus den Walzen zu holen? Kurbel- und Motormaschinen walzen fertig gekneteten Teig, ein Vollautomat knetet selbst und presst die Pasta durch Formscheiben.

Unser wichtigster Tipp: Der Teig entscheidet mehr als die Maschine. Ist er zu feucht, verklebt er die Walzen, ist er zu trocken, reißt er. Walze ihn zuerst auf der breitesten Einstellung mehrmals durch und werde dann Stufe für Stufe dünner. Kinder übernehmen am liebsten die Kurbel, das Führen des Teigs bleibt bei dir.

Tipp: Das Kneten nimmt dir eine Teigmaschine ab. Unsere Empfehlungen für Teigmaschinen findet ihr hier.

Checkliste

  • Antrieb: Einen Motor musst du nicht gleich mitkaufen. Bei manchen Kurbelmaschinen lässt er sich später nachrüsten, wenn du regelmäßig für Gäste oder auf Vorrat Nudeln machst. Einen Vollautomaten nimmst du nur, wenn du das Kneten loswerden willst, kurbeln können die Kinder dort nicht.
  • Walzenbreite: Die meisten Maschinen walzen 14 bis 15 cm breit, das reicht für Bandnudeln und Lasagne. Machst du oft Lasagne in einer großen Form, nimm 18 cm, dann brauchst du weniger Platten pro Schicht.
  • Teigstufen: Sieben Stufen von 0,5 bis 2 mm genügen für Bandnudeln, Spaghetti und Lasagne. Neun oder zehn Stufen bis 0,2 oder 0,3 mm brauchst du erst, wenn du sehr feinen Teig für Tagliolini oder gefüllte Pasta willst.
  • Befestigung: Miss vor dem Kauf, wie dick deine Arbeitsplatte ist. Viele Tischklemmen fassen Platten bis 6 cm Stärke, für dickere Platten passt die Maschine nicht. Ohne feste Klemme rutscht sie weg, sobald ein Kind kräftig kurbelt.
  • Reinigung: Kurbelmaschinen gehören weder unter fließendes Wasser noch in die Spülmaschine. Lass Teigreste antrocknen und bürste sie dann trocken aus. Beim Vollautomaten dürfen die abnehmbaren Teile in die Spülmaschine.
  • Zubehör: Die zwei eingebauten Schneidwalzen für Bandnudeln und Spaghetti decken ab, was Kinder am liebsten essen. Aufsätze für Ravioli oder Spaghettoni kannst du bei vielen Modellen später einzeln dazukaufen, wenn ihr mehr ausprobieren wollt.

Häufige Fragen

Brauche ich für eine Nudelmaschine ein spezielles Mehl?

Für den klassischen Nudelteig wird meist Hartweizengrieß oder Type 00 Mehl verwendet, oft in Kombination mit Eiern. Normales Haushaltsmehl funktioniert ebenfalls, der Teig wird dann etwas weicher.

Aus welchem Material sollte eine Nudelmaschine bestehen?

Bei Kurbelmaschinen besteht das Gehäuse meist aus verchromtem Stahl oder Edelstahl, die Walzen oft aus eloxiertem Aluminium. Beides eignet sich für Nudelteig. Verchromter Stahl ist kein Zeichen für eine billige Maschine, auch teurere Modelle sind so gebaut.

Lohnt sich eine Nudelmaschine überhaupt, wenn man nur gelegentlich Pasta macht?

Das kommt auf die Nutzung an. Wer nur ein paar Mal im Jahr Nudeln selbst macht, kommt mit einer einfachen manuellen Pastamaschine günstig aus, während sich ein elektrisches Modell eher für Familien lohnt, die regelmäßiger frische Pasta kochen.

Geht Nudelteig auch ohne Ei?

Ja. Italienische Pasta entsteht meist aus Hartweizengrieß und Wasser, das Ei ist kein Muss. Für die Maschine macht das keinen Unterschied, solange der Teig weder klebt noch bröselt. Das passt auch, wenn jemand in deiner Familie kein Ei verträgt oder vegan isst.

Kann ich mit der Nudelmaschine glutenfreie Nudeln machen?

Das geht, der Teig ist aber brüchiger, weil ihm das Klebereiweiß fehlt, das Weizenteig dehnbar macht. Walze ihn deshalb nicht ganz so dünn aus. Lebt jemand in deiner Familie mit Zöliakie, nimm eine eigene Maschine nur für glutenfreien Teig, denn die Walzen lassen sich nicht nass reinigen und Mehlreste vom Weizenteig bleiben darin hängen.

Mehr zu Pastamaschinen

Handkurbel, Motor oder Vollautomat?

Die Bauart entscheidet, wer in der Küche was macht. Bei der Handkurbel braucht es zwei Hände am Gerät: Eine kurbelt, eine führt den Teig, und genau da steigen Kinder gern ein. Ein Motor an der Walze macht dich unabhängig von Helfern. Der Vollautomat knetet selbst und presst die Pasta durch Formscheiben, statt sie auszuwalzen.

HandkurbelMotor an der WalzeVollautomat
Teig knetenvon Handvon Handmacht das Gerät
Hände freinein, eine kurbeltja, beide am Teigja, du füllst nur ein
Kinder machen mitkurbelnTeig anlegenMehl einfüllen
PastaformenPlatten, Bandnudeln, SpaghettiPlatten, Bandnudeln, Spaghettije nach Scheibe, etwa Penne oder Spaghetti
Gewichtetwa 2 bis 3 kgetwa 4 kgknapp 7 kg

Für Nudelnachmittage mit Kindern reicht die Handkurbel in den meisten Fällen, das Kurbeln ist der Teil, den sie selbst machen wollen. Der Motor hilft, wenn du oft allein Nudeln machst. Bei beiden gilt: Der Walzenspalt zieht ein, was hineingerät. Deshalb bleiben Kinderhände am Teigende und nicht an der Walze.

Änderungsprotokoll

  • 01.10.2026: Ratgeber aktualisiert

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