Die besten Elektroheizkörper als Zusatzheizung für zuhause

Ein Elektroheizkörper mit 2.000 W kostet bei 0,35 Euro je Kilowattstunde rund 70 Cent pro Stunde Volllast. Welche Konvektoren und Ölradiatoren wir empfehlen, liest du hier.

Für diesen Ratgeber haben wir Standkonvektoren, Wandkonvektoren mit App und Ölradiatoren verglichen, und zwar nach Heizleistung, Raumgröße, Regelung, Stromkosten und Sicherheitsausstattung wie Kipp- und Überhitzungsschutz. Dazu kamen die Richtwerte des ADAC zur Heizleistung und die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.

Unsere Favoriten für Elektroheizkörper

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

Standkonvektor mit Kippschalter von Stiebel Eltron
Der mobile Standkonvektor heizt mit 2.000 W und regelt die Raumtemperatur mechanisch zwischen etwa 5 und 35 °C, eine Frostschutzstellung ist dabei. Ist die eingestellte Temperatur erreicht, schaltet der Thermostat ab und springt erst wieder an, wenn es kühler wird. Ein Kippschalter trennt das Gerät beim Umfallen vom Strom, ein Temperaturwächter schützt vor Überhitzung. Rollen und Tragegriff machen den Wechsel zwischen Bad und Gästezimmer einfach. Rund 20 bis 25 m² schafft er als Zusatzheizung. In einem Zimmer mit Krabbelkind braucht er einen Platz außer Reichweite, weil das Gehäuse beim Heizen warm wird.
Leistung: 2.000 W
Raumgröße: bis 25 m²
Thermostat: mechanisch, 5 bis 35 °C

Unser Fazit
Uns gefällt, wie schnell und fast geräuschlos er ein kühles Badezimmer am Morgen erwärmt. Ein Wochenprogramm fehlt, für feste Heizzeiten braucht es eine Zeitschaltuhr.
Ölradiator „RadiaS Easytronic“ von De’Longhi
Der Ölradiator mit neun Rippen erwärmt Räume bis etwa 60 m³, also rund 24 m² bei normaler Deckenhöhe. Das erhitzte Öl speichert die Wärme und gibt sie nach dem Abschalten noch eine Weile ab, das ergibt eine gleichmäßige, ruhige Wärme ohne Luftzug. Die Easytronic-Steuerung bietet zwölf Temperaturen zwischen 14 und 28 °C und einen Nachtmodus mit 14 bis 18 °C für das Schlafzimmer. Drehbare Rollen erleichtern den Raumwechsel. Bis der Radiator warm ist, dauert es länger als bei einem Konvektor, und die Rippen werden im Betrieb heiß.
Leistung: 2.000 W, 9 Rippen
Raumgröße: bis 24 m²
Thermostat: elektronisch, 14 bis 28 °C

Unser Fazit
Für Schlaf- und Gästezimmer, die über Stunden warm bleiben sollen, ist ein Ölradiator unsere erste Wahl. Zum kurzen Aufheizen im Bad reagiert ein Konvektor schneller.
Konvektorheizung „HeatLite TEX+“ mit App von Dimplex
Die Konvektorheizung lässt sich freistehend oder an der Wand betreiben und heizt in drei Stufen mit 750, 1.250 und 2.000 W. Das elektronische Thermostat regelt zwischen 5 und 35 °C, dazu kommen App-Steuerung, 24-Stunden-Timer und ein 7-Tage-Wochenprogramm. Wird ein Fenster geöffnet, erkennt das Gerät den Temperaturabfall und pausiert. Kindersicherung, Kipp- und Überhitzungsschutz sind an Bord, das Gehäuse wird beim Heizen trotzdem warm. Mit dem Wochenprogramm wärmt die Heizung das Bad jeden Morgen zur selben Zeit vor, ohne den ganzen Tag zu laufen.
Leistung: 750 bis 2.000 W, 3 Stufen
Raumgröße: bis 24 m²
Thermostat: elektronisch, 5 bis 35 °C, Wochenprogramm

Unser Fazit
Wer feste Heizzeiten hat, spart mit dem Wochenprogramm unnötige Stunden. Die Standfüße wirken weniger wertig als das Gerät selbst.
Konvektor „TCH 20 E“ von TROTEC
Der leichte Konvektor heizt in drei Stufen mit 750, 1.250 und 2.000 W, ein Thermostat hält die eingestellte Temperatur und eine Frostschutzstellung ist vorhanden.
Leistung: 750 bis 2.000 W, 3 Stufen
Raumgröße: bis 24 m²
Thermostat: mechanisch, Frostschutz

Unser Fazit
Als günstige Alternative reicht er zum gelegentlichen Zuheizen, schon die kleinste Stufe wärmt rund 15 m² spürbar. Gegenüber den teureren Modellen fehlen Display, Timer und Kippschutz.

Weitere gute Elektroheizkörper lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Elektroheizkörper wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:

Ölradiator „Gentle Air“ von Mill
Der Ölradiator mit 1.500 W wärmt Räume bis etwa 22 m² und arbeitet ohne Gebläse fast lautlos, das passt ins Schlaf- und Kinderzimmer. Die geschlossene Form mit glatten Flächen und abgerundeten Ecken kommt ohne offene Rippen aus. Eine LED-Anzeige und ein Tag-Nacht-Programm regeln die Temperatur. Mit 1.500 W ist er für größere oder schlecht gedämmte Räume knapp bemessen. Der Preis liegt deutlich über klassischen Ölradiatoren, bezahlt wird vor allem das skandinavische Design.
Leistung: 1.500 W
Raumgröße: bis 22 m²
Thermostat: elektronisch, Tag-Nacht-Programm

Unser Fazit
Mit seiner ruhigen Optik fügt er sich gut ins Wohnzimmer ein. Für den schnellen Wärmeschub am Morgen eignet sich ein Konvektor besser.
Glaskonvektor „Aurora“ mit App von Johannson
Der Glaskonvektor mit 2.000 W lässt sich auf Standfüßen aufstellen oder flach an die Wand hängen. Bedient wird er über ein Touch-Display oder per App, mit Thermostat von 5 bis 45 °C, Timer sowie Normal-, Eco- und Frostschutzmodus. Ein Überhitzungsschutz ist vorhanden. Die Glasfront wirkt wohnlicher als ein Blechgehäuse, wird im Betrieb aber ebenfalls warm. An der Wand montiert, steht er im Kinderzimmer aus dem Weg und braucht keinen Platz am Boden.
Leistung: 2.000 W
Raumgröße: bis 40 m²
Thermostat: elektronisch, 5 bis 45 °C, Timer

Unser Fazit
Bedienung am Touchscreen gelingt ohne Anleitung, die App braucht beim Einrichten etwas Geduld. Mamas aus unserer WUNSCHKIND Community loben, wie leise er arbeitet.
Konvektor „EK100“ mit Turbolüfter von Heidenfeld
Der Konvektor heizt in drei Stufen mit 1.000, 1.300 und 2.300 W und lässt sich freistehend oder an der Wand betreiben. Thermostat, 24-Stunden-Abschalttimer, Display und Fernbedienung gehören dazu. Ein zuschaltbarer Lüfter verteilt die Wärme schneller im Raum, ist im Schlafzimmer aber hörbar. Ohne Lüfter arbeitet das Gerät geräuschlos. Ein Überhitzungsschutz ist an Bord, zu Möbeln und Vorhängen sind 60 cm Abstand vorgesehen.
Leistung: 1.000 bis 2.300 W, 3 Stufen
Raumgröße: bis 40 m²
Thermostat: elektronisch, Timer

Unser Fazit
Kalte Räume werden mit dem Lüfter in kurzer Zeit warm. Der Timer schaltet nur ab, ein automatisches Einschalten am Morgen gibt es nicht.
Konvektor „TX 2000“ von Thermoval
Der Konvektor mit 2.000 W steht frei oder hängt an der Wand und wird über einen Drehregler mit acht Stufen und ein Bimetall-Thermostat von 7 bis 28 °C geregelt. Eine Thermosicherung schützt vor Überhitzung. Die einfache, analoge Technik kommt ohne Display und App aus. Für Räume von 20 bis 30 m² ist er als Zusatzheizung ausgelegt. Das Stahlgehäuse wird beim Heizen warm, im Kinderzimmer gehört er deshalb an die Wand.
Leistung: 2.000 W
Raumgröße: 20 bis 30 m²
Thermostat: Bimetall, 7 bis 28 °C

Unser Fazit
Kleine Räume werden beim gelegentlichen Heizen schnell warm, die Bedienung erklärt sich von selbst. Das Thermostat hält die Temperatur nicht gradgenau, eine Kontrollleuchte fehlt.
Angebot
Konvektor „HCM2030“ von De’Longhi
Der tragbare Konvektor heizt in drei Stufen mit bis zu 2.000 W und erwärmt Räume bis etwa 60 m³, also rund 24 m². Ein Raumthermostat mit Frostschutz regelt die Temperatur, ein Sicherheitsthermostat schaltet bei Überhitzung ab. Ein waschbarer Staubfilter hält Flusen zurück. Das geringe Gewicht macht den Wechsel zwischen Räumen leicht. Die Kunststofffüße werden separat angeschraubt.
Leistung: bis 2.000 W, 3 Stufen
Raumgröße: bis 24 m²
Thermostat: mechanisch, Frostschutz

Unser Fazit
Ein Raum mit rund 20 m² wird schnell und leise warm. Die Füße können nach der Montage etwas wackeln, sorgfältig angeschraubt steht er stabil.
Angebot
Konvektor „GKH 2000“ von Güde
Der bodenstehende Konvektor heizt in drei Stufen mit 750, 1.250 und 2.000 W, ein stufenloses Thermostat und ein Überhitzungsschutz gehören dazu.
Leistung: 750 bis 2.000 W, 3 Stufen
Raumgröße: bis 18 m²
Thermostat: stufenlos

Unser Fazit
Zum kleinsten Preis in diesem Vergleich liefert er schnell Wärme ohne Lüftergeräusch. Das Anschrauben der Kunststofffüße braucht etwas Geduld.

Bestseller: Elektroheizkörper

Die meistverkauften Elektroheizungen in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

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Darauf musst du bei einem Elektroheizkörper achten

Ein Elektroheizkörper kann einzelne Räume zusätzlich wärmen, wenn die vorhandene Heizung nicht genug Wärme liefert oder in der Übergangszeit noch ausgeschaltet bleibt. Das hilft zum Beispiel, wenn das Bad morgens zu kühl ist oder das Gästezimmer für den Besuch der Großeltern mehr Wärme braucht. Konvektoren, Ölradiatoren und elektrische Wandheizkörper kommen dafür infrage, reagieren aber unterschiedlich schnell.

Heizt du damit auch das Kinderzimmer, steht ein Standgerät am besten außerhalb des Laufwegs, mit dem vorgeschriebenen Abstand zu Vorhängen, Bett und Kuscheltieren. Ölradiatoren bleiben nach dem Abschalten noch eine Weile heiß. Auch das ausgeschaltete Gerät gehört deshalb außer Reichweite kleiner Kinder. Ein Thermostat mit Zieltemperatur verhindert, dass der Raum über Nacht zu warm wird.

Tipp: Für schnelle Wärme in wenigen Minuten, etwa im Bad vor dem Duschen, ist ein Heizlüfter oft praktischer. Unsere Empfehlungen für Heizlüfter findet ihr hier.

Checkliste

  • Leistung: Rechne grob mit den Werten des ADAC: 50 bis 70 Watt pro Quadratmeter in gut gedämmten Räumen, 100 bis 150 Watt im Altbau. Für 15 Quadratmeter sind das etwa 750 bis 2.250 Watt. Als reine Zusatzheizung reicht oft weniger.
  • Bauart: Konvektoren erwärmen die Raumluft direkt und reagieren schnell. Ölradiatoren heizen erst ihr Öl auf und geben danach länger Wärme ab. Für ein kurz genutztes Bad passt eher ein Konvektor, für längere Aufenthalte im Gästezimmer ein Ölradiator.
  • Stromkosten: Ein Gerät mit 2.000 Watt kostet bei 0,35 Euro pro Kilowattstunde und voller Leistung 0,70 Euro pro Stunde, und alle Bauarten brauchen für dieselbe Wärme etwa gleich viel Strom.
  • Steuerung: Achte auf ein Thermostat mit Zieltemperatur, es regelt genauer als Heizstufen. Ein Wochenprogramm passt zu festen Zeiten wie morgens im Bad, für gelegentliches Zuheizen brauchst du es nicht unbedingt.
  • Montage: Geräte mit Standfüßen oder Rollen lassen sich zwischen Räumen bewegen, eine Wandheizung steht dagegen nicht im Laufweg. Zum Platzbedarf gehören auch die Abstände zu Möbeln und Vorhängen.
  • Sicherheit: Überhitzungsschutz und bei Standgeräten ein Kippschutz sind für Familien wichtig. Eine Kindersicherung sperrt nur die Tasten und verhindert keine Verbrennungen. Aussagekräftiger sind Angaben zur Oberflächentemperatur, denn Ölradiatoren bleiben nach dem Abschalten heiß.
  • Badeignung: Prüf vor dem Einsatz im Bad, ob der Hersteller das Gerät ausdrücklich dafür freigibt. IP24 oder IP44 schützt gegen Spritzwasser, erlaubt aber keine beliebige Aufstellung neben Dusche oder Wanne. Bei fester Installation klärt ein Elektrofachbetrieb vorher Platz und Anschluss.

Häufige Fragen

Wie viel Watt braucht ein Elektroheizkörper für ein Kinderzimmer mit 15 Quadratmetern?

Für die vollständige Beheizung ergeben die groben Richtwerte etwa 750 bis 1.050 Watt bei guter Dämmung und 1.500 bis 2.250 Watt im Altbau. Wenn die vorhandene Heizung schon einen Großteil der Wärme liefert, kann eine geringere Zusatzleistung ausreichen. Raumhöhe, Fenster und gewünschte Temperatur machen eine pauschale Zusage allein nach Quadratmetern schwierig.

Ist ein Konvektor oder ein Ölradiator für gelegentliches Zuheizen besser geeignet?

Ein Konvektor reagiert meist schneller, weil er die Raumluft direkt erwärmt. Ein Ölradiator braucht länger zum Aufheizen, gibt dafür nach dem Abschalten noch Wärme ab. Für kurze Aufenthalte spricht daher eher die schnelle Reaktion, für längere Nutzungszeiten kann die trägere Wärmeabgabe gut passen.

Welchen Einfluss haben Material und Speicherkern auf die Kaufentscheidung?

Metallgehäuse und Heizrippen können Wärme gut abgeben, ihre Oberflächen können dabei aber heiß werden. Öl oder andere Speichermaterialien verzögern das Aufheizen und verlängern die Wärmeabgabe nach dem Abschalten. Ein Speicherkern allein macht den Elektroheizkörper nicht sparsamer, wichtiger sind eine passende Regelung und die benötigte Heizdauer.

Welche Sicherheitsausstattung ist für einen Haushalt mit kleinen Kindern wichtig?

Ein Überhitzungsschutz gehört zu den wichtigen Merkmalen, bei mobilen Standgeräten kommt eine automatische Abschaltung beim Umkippen hinzu. Für kleine Kinder zählen außerdem eine möglichst niedrige Oberflächentemperatur und ein Standort, an dem sie das Gerät nicht erreichen können. Diese Schutzfunktionen ersetzen den Schutz vor heißen Flächen nicht.

Bedeutet eine Kindersicherung, dass der Elektroheizkörper nicht heiß wird?

Nein, eine Kindersicherung sperrt üblicherweise Tasten oder Einstellungen, damit Kinder die Temperatur nicht versehentlich verändern. Sie begrenzt nicht automatisch die Oberflächentemperatur. Für die Kaufentscheidung sind deshalb getrennte Angaben zur Tastensperre und zur Temperatur berührbarer Flächen hilfreich.

Welche Ausstattung braucht ein Elektroheizkörper für das Badezimmer?

Das Gerät muss laut Hersteller für den geplanten Einsatz im Bad geeignet sein und zum vorgesehenen Aufstell- oder Montageort passen. IP24 und IP44 kennzeichnen durch ihre zweite Ziffer 4 einen Spritzwasserschutz, erlauben aber nicht automatisch den Betrieb direkt neben der Badewanne. Bei einer festen Installation sind auch die Schutzbereiche und der elektrische Anschluss entscheidend.

Lohnt sich ein Thermostat mit Wochenprogramm und Frostschutz?

Ein Thermostat mit Zieltemperatur ist sinnvoll, wenn der Elektroheizkörper die Wärme selbstständig regeln soll. Ein Wochenprogramm lohnt sich besonders bei wiederkehrenden Heizzeiten, während für unregelmäßige Nutzung ein einfacher Thermostat ausreichen kann. Frostschutz ist eine zusätzliche Option für zeitweise wenig genutzte Räume, hält sie aber nicht auf Wohnraumtemperatur und funktioniert nur mit Stromversorgung.

Welches Zubehör sollte beim Kauf enthalten sein?

Für die gewünschte Aufstellung sollten passende Standfüße, Rollen oder eine Wandhalterung dazugehören oder separat erhältlich sein. Bei Wandgeräten ist wichtig, ob das Befestigungsmaterial zur vorhandenen Wand passt. Eine Fernbedienung oder App-Steuerung kann bequem sein, ersetzt aber weder einen guten Thermostat noch die Sicherheitsausstattung.

Mit welchen Stromkosten muss ich pro Stunde und Monat rechnen?

Bei beispielhaften 0,35 Euro pro Kilowattstunde kostet ein Gerät mit 1.000 Watt bei voller Leistung 0,35 Euro pro Stunde, ein Gerät mit 2.000 Watt kostet 0,70 Euro. Läuft das 2.000-Watt-Gerät täglich 2 Stunden durchgehend mit voller Leistung, ergeben sich für 30 Tage 42 Euro. Thermostatpausen können die Kosten senken, bei deinem Vergleich solltest du mit dem Arbeitspreis deines eigenen Stromtarifs rechnen.

Mehr zu Elektroheizungen

Wie viel Watt braucht dein Raum?

Ein Elektroheizkörper mit 2.000 Watt kostet bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro pro Kilowattstunde 0,70 Euro pro Stunde, solange er durchgehend mit voller Leistung heizt. Für deine Kaufentscheidung zählt deshalb vor allem, ob die Heizleistung zum zusätzlichen Wärmebedarf des Raums passt. Weniger Watt bedeuten nicht automatisch weniger Kosten: Ein schwächeres Gerät muss für dieselbe Wärmemenge länger laufen.

Die Tabelle rechnet beispielhaft mit 100 Watt pro Quadratmeter und einer Raumhöhe von etwa 2,50 Metern. Das ist eine grobe Orientierung, keine zugesicherte Raumgröße. Gute Dämmung kann den Bedarf deutlich senken, schlecht gedämmte Außenwände oder höhere Wunschtemperaturen im Bad können ihn erhöhen. Wenn deine vorhandene Heizung bereits einen Teil der Wärme liefert, muss der Elektroheizkörper nur den fehlenden Anteil abdecken.

HeizleistungRaumgröße bei 100 Watt pro m²Kosten je Stunde bei voller LeistungPasst für
500 Wattreicht für etwa 5 m²etwa 0,18 Euro pro Stundekleine Wärmelücke im beheizten Zimmer
1.000 Wattreicht für etwa 10 m²etwa 0,35 Euro pro Stundekleines Gästezimmer in der Übergangszeit
1.500 Wattreicht für etwa 15 m²etwa 0,53 Euro pro Stundemittleres Zimmer, wenn du zeitweise zuheizt
2.000 Wattreicht für etwa 20 m²etwa 0,70 Euro pro Stundegrößere oder stark ausgekühlte Räume

Entscheidend ist also nicht die kleinste Wattzahl, sondern genug Leistung mit einem zuverlässig regelnden Thermostat. Heizt ein Gerät mit 2.000 Watt in einer Stunde nur 30 Minuten, kostet diese Stunde im Beispiel 0,35 statt 0,70 Euro. Alle Bauarten machen aus einer Kilowattstunde Strom etwa eine Kilowattstunde Wärme. Thermostat und Wochenprogramm vermeiden unnötiges Heizen, sparsamer erzeugen sie die Wärme nicht.

Änderungsprotokoll

  • 14.10.2026: Ratgeber aktualisiert

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