Wir haben das Angebot an Reithelmen für Kinder von 4 bis 14 Jahren gründlich durchsucht und dabei Sicherheitsnormen, Hinweise der Deutschen Reiterlichen Vereinigung sowie Empfehlungen zur Unfallprävention berücksichtigt. Verglichen wurden Passform, Größenbereich, Verstellsystem, Gewicht, Belüftung, Kinnriemen und mögliche Folgekosten nach einem Sturz. Ergänzend flossen verifizierte Kundenbewertungen und Erfahrungen aus der WUNSCHKIND Community ein.
Unsere Favoriten für Reithelme für Kinder
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Unser Fazit
Der Helm sitzt stabil, umschließt auch den Hinterkopf gut und bleibt beim Reiten angenehm leicht und luftig. Bei schmalen oder breiten Kopfformen kann er trotz passendem Kopfumfang an den Schläfen drücken, deshalb ist eine sorgfältige Passformkontrolle wichtig.
Unser Fazit
Wer reitet und Rad fährt, deckt mit einem Helm beide Sportarten ab. Käufer loben vor allem das Einhornmotiv, das bei jüngeren Kindern gut ankommt.
Unser Fazit
Auch auf kleinen Köpfen sitzt der leichte Helm stabil. Praktisch ist zudem die abnehmbare Polsterung am Kinnriemen.
Weitere gute Reithelme für Kinder lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Reithelme für Kinder wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:
Unser Fazit
Für ältere Kinder, die regelmäßig reiten und einen Helm für mehrere Jahre suchen, ist der Eclipse eine solide Wahl. Für kleinere Köpfe unter 58 cm ist diese Größe zu groß.
Unser Fazit
Die Größenanpassung gelingt unkompliziert, und der Helm sitzt bequem. Mit 59 bis 61 cm passt diese Größe eher Jugendlichen, für jüngere Kinder gibt es kleinere Varianten.
Unser Fazit
Die herausnehmbaren, waschbaren Innenpolster erleichtern die Pflege nach schweißtreibenden Einsätzen. Der Verstellbereich bietet etwas Spielraum zum Mitwachsen, fällt mit drei Zentimetern jedoch eher knapp aus.
Bestseller: Reithelm für Kinder
Die meistverkauften Kinderreithelme in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
Was wird am häufigsten gekauft? Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.
Darauf musst du bei einem Reithelm für Kinder achten
Ein passender Reithelm für Kinder kann bei einem Sturz die Kräfte abmildern, die auf den Kopf wirken. Für die ersten geführten Runden auf dem Pony gehört er deshalb genauso zur Ausrüstung wie später beim selbstständigen Reiten. Wenn du vor der ersten Stunde Schuhe, Wechselkleidung und Trinkflasche zusammenpackst, sollte der Helm bereits passen und nicht erst am Stall schnell zurechtgerückt werden.
Bei der Auswahl zählen vor allem die aktuelle Sicherheitsnorm und der feste, druckfreie Sitz. Ein verstellbarer Kinderreithelm kann beim Wachstum länger passen, während Gewicht und Belüftung das Tragen angenehmer machen. Lass dein Kind verschiedene Passformen anprobieren, statt nur nach Alter oder Lieblingsfarbe zu bestellen. Der Helm sollte schon heute richtig sitzen, nicht erst nach dem nächsten Wachstumsschub.
Tipp: Passend zum Helm findet ihr hier unsere Reithosen für Kinder.
Checkliste
- Sicherheitsnorm: Ein Kinderreithelm sollte eine nachvollziehbare Zertifizierung für den Reitsport und eine CE-Kennzeichnung tragen. Reitunfälle stellen andere Anforderungen an den Kopfschutz als Fahrrad- oder Skiunfälle. Die EN 1384:2023 prüft unter anderem Stoßdämpfung, Durchdringungsfestigkeit und seitliche Verformung. Die bisherige Übergangs-Prüfspezifikation VG1 01.040 2014-12 ist nicht automatisch ein Ausschlussgrund, beim Neukauf spricht aber viel für EN 1384:2023. „EN 1384“ ohne Jahreszahl reicht zur Einordnung nicht aus. Bedenke aber, dass keine Zertifizierung einen schlechten Sitz ausgleicht.
- Größe: Wähle die Größe nach Kopfumfang und Kopfform, nicht nach dem Alter deines Kindes. Übliche Größenbereiche sind beispielsweise 48 bis 52 cm, 49 bis 54 cm oder 55 bis 59 cm. Buchstabengrößen fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus. Der Helm muss den Kopf gleichmäßig umschließen und bei geöffnetem Kinnriemen auch bei leichten Kopfbewegungen an seinem Platz bleiben. Der passende Zentimeterwert allein garantiert keinen guten Sitz. Zusätzlicher Platz zum Hineinwachsen ist keine sinnvolle Reserve.
- Verstellsystem: Ein fein einstellbares Verstellsystem lässt den Helm innerhalb seines Größenbereichs mitwachsen. Beispielsweise bieten 49 bis 54 cm Spielraum, sofern die Schale von Anfang an zur Kopfform passt. Eine Höhenverstellung hilft, das Kopfband am Hinterkopf zu positionieren. Ein gut erreichbares Drehrad erleichtert das Einstellen. Das System gleicht allerdings keine zu große Schale aus und garantiert nicht, dass der Helm mehrere Jahre passt.
- Gewicht: Ein leichter Helm macht Kindern das Tragen angenehmer, besonders wenn die Ausrüstung noch ungewohnt ist. Leichte Kinderreithelme wiegen beispielsweise etwa 320 bis 400 g, abhängig von Größe und Bauweise. Aussagekräftig ist die Grammangabe der benötigten Größe, nicht das Wort „leicht“ in der Beschreibung. Eine feste Gewichtsgrenze für alle Kinder gibt es nicht. Der leichtere Helm ist nur dann die bessere Wahl, wenn Sitz und Zertifizierung ebenfalls passen.
- Belüftung: Achte auf eine gute Belüftung, damit sich in der warmen Reithalle oder beim Sommerunterricht weniger Wärme unter dem Helm staut. Entscheidend sind durchgängige Luftwege, nicht allein die Zahl der Öffnungen. Beispielsweise können vier vordere Einlässe und vier hintere Auslässe durch innere Kanäle verbunden sein. Diese Anzahl ist aber keine Mindestanforderung. Herausnehmbare, waschbare Polster erleichtern die Reinigung, ersetzen jedoch keine funktionierende Belüftung.
- Kinnriemen: Ein verstellbarer Kinnriemen mit sicher einrastendem Verschluss hält den Helm beim Sturz zusätzlich am Kopf. Die Riemen sollten die Ohren frei lassen, Kieferbewegungen ermöglichen und nicht am Hals scheuern. Als Orientierung nennen die FN und Hersteller etwa zwei Finger Platz zwischen Kinn und Riemen. Maßgeblich bleibt die Anleitung des Helms. Ein weiches Kinnpolster macht das Tragen angenehmer. Der Riemen darf aber keinen zu locker sitzenden Helm ausgleichen müssen.
Häufige Fragen
Entscheidend ist der Kopfumfang in Zentimetern, den du mit einem weichen Maßband oberhalb der Augenbrauen und Ohren um die breiteste Stelle des Kopfes misst. Der Messwert muss im Größenbereich des Helms liegen, beispielsweise passen 51 cm rechnerisch in einen Bereich von 49 bis 54 cm. Ob die Schale zur Kopfform passt und nirgends drückt, zeigt aber erst die Anprobe.
Das hängt vom angegebenen Größenbereich und davon ab, wo der aktuelle Kopfumfang darin liegt. Bei einem Helm für 49 bis 54 cm und einem Kopfumfang von 52 cm bleiben rechnerisch 2 cm Spielraum, eine feste Nutzungsdauer lässt sich daraus nicht ableiten. Auch innerhalb dieses Bereichs kann ein neuer Helm nötig werden, wenn sich die Kopfform verändert oder Druckstellen entstehen.
Für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren gibt es keine verlässliche Altersgrenze zwischen Kinder- und Erwachsenenhelmen. Ein älteres Kind kann einen größeren Größenbereich brauchen, entscheidend bleiben aber Kopfumfang, Schalenform und ein ausreichend einstellbarer Riemen. Die Bezeichnung „Kinderhelm“ ist weniger wichtig als ein passender, für den Reitsport zertifizierter Helm.
Für einen Neukauf ist die aktuelle EN 1384:2023 zusammen mit der CE-Kennzeichnung eine sinnvolle Orientierung. VG1 01.040 2014-12 bezeichnet die bisherige Übergangs-Prüfspezifikation, die bei älteren Angeboten noch vorkommen kann. Ein Fahrradhelm oder Skihelm ist ohne zusätzliche Zertifizierung für den Reitsport kein gleichwertiger Ersatz, weil diese Helme andere Prüfanforderungen erfüllen.
Viele Reithelme kombinieren eine äußere Kunststoffschale mit einer stoßdämpfenden Innenschicht aus EPS, also expandiertem Polystyrol. Bei In-Mold-Konstruktionen verbindet der Hersteller die Außenschale direkt mit der Dämpfungsschicht, während Hartschalenhelme eine andere Schalenkonstruktion nutzen. Aus dem Materialnamen allein lässt sich keine verlässliche Sicherheitsrangfolge ableiten, deshalb zählen Zertifizierung und Passform mehr als ein besonders hochwertig klingender Werkstoff.
Als Vergleichsgröße findest du bei leichten Kinderreithelmen Gewichte von etwa 320 bis 400 g, schwerere Modelle können ebenfalls geeignet sein. Eine allgemeine medizinische Gewichtsgrenze für alle Kinder lässt sich daraus nicht ableiten. Bei der Anprobe sollte dein Kind den Kopf bequem bewegen können und den Helm nicht als unangenehm schwer empfinden.
Hilfreich sind Angaben zu vorderen Lufteinlässen, hinteren Auslässen und dazwischenliegenden Luftkanälen. Viele sichtbare Löcher bedeuten nicht unbedingt, dass die Luft gut durch den Helm strömt. Wenn dein Kind schnell schwitzt, sind herausnehmbare, waschbare Polster eine sinnvolle Ergänzung.
Der Riemen sollte sich weit genug anpassen lassen, damit er weder einschneidet noch locker unter dem Kinn hängt. Ein Verschluss, der klar einrastet und sich ohne Einklemmen der Haut bedienen lässt, erleichtert euch das Fertigmachen am Stall. Weiche Polster können angenehm sein, wichtiger bleiben jedoch der sichere Verschluss und Riemenversteller, die ihre Position halten.
Eine passende Helmtasche kann den Transport zwischen Zuhause und Reitstall erleichtern und die Oberfläche vor Kratzern schützen. Ein zweiter Satz freigegebener Innenpolster ist praktisch, wenn ein Satz nach dem Waschen noch trocknet. Zusätzliche Polster oder Wintereinsätze sollten zum jeweiligen Helm gehören, weil beliebiges Zubehör den Sitz verändern kann.
Neben möglichen Ersatzpolstern solltest du einen neuen Helm nach Wachstum, Ablauf der vom Hersteller genannten Nutzungsdauer oder einem Sturz mit Kopfaufprall einplanen. Manche Hersteller nennen 3 bis 5 Jahre Nutzung als Austauschintervall, das ist aber keine Garantie, dass dein Kind so lange mit derselben Größe auskommt. Ein Unfallersatzprogramm kann den Neukauf günstiger machen, wobei Fristen, Kaufnachweis und Rabatt je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen.
Mehr zu Reithelmen für Kinder
Größenanpassung bei Kinderreithelmen: Möglichkeiten und Grenzen
Ein Reithelm für Kinder muss zur Kopfform und zum aktuellen Kopfumfang passen. Ein großer Verstellbereich allein macht ihn nicht zur besseren Wahl. Für die Kaufentscheidung zählt deshalb vor allem die Passform samt Größenverstellung: Der Helm soll fest sitzen, ohne zu drücken, und bei Kopfbewegungen nicht deutlich verrutschen.
Die Größenangabe in Zentimetern hilft dir bei der Vorauswahl, ersetzt aber keine Anprobe. Ein Drehrad verändert die Weite des inneren Halterings, nicht die Form der schützenden Helmschale. Deshalb kann ein Helm trotz passendem Zentimeterbereich an den Schläfen drücken oder seitlich zu viel Platz lassen. Welche Anpassung sinnvoll ist, hängt davon ab, wo dein Kind mehr Halt oder Platz braucht.
| Ausprägung der Größenanpassung | Was sie verändert | Wann sie sinnvoll ist | Wo ihre Grenze liegt |
|---|---|---|---|
| Der Helm hat eine feste Größe ohne Drehrad. | Die Innenform und die vorgesehenen Polster bestimmen den Sitz weitgehend. | Diese Variante kommt infrage, wenn der Helm den Kopf bereits gleichmäßig umschließt und bei der Anprobe weder drückt noch wackelt. | Sie bietet wenig Spielraum für Wachstum. Ein festes Größenmaß bedeutet aber nicht automatisch eine schlechtere Passform. |
| Ein Drehrad verstellt die Weite des Halterings. | Der Ring lässt sich innerhalb des angegebenen Zentimeterbereichs enger oder weiter stellen. | Das hilft bei der Feinabstimmung und kann weiteres Kopfwachstum auffangen, solange die Helmschale weiterhin passt. | Das Drehrad gleicht eine unpassende Schalenform nicht aus. Sehr festes Zudrehen darf keine Druckstellen verursachen. |
| Das Verstellsystem lässt sich in Weite und Höhe anpassen. | Zusätzlich zum Umfang verändert sich die Position des Halterings am Hinterkopf. | Diese Variante kann helfen, wenn der Umfang stimmt, der Haltering aber am Hinterkopf ungünstig sitzt. | Die Höhenverstellung macht eine zu kleine oder zu große Helmschale nicht passend. |
| Der Hersteller bietet passende Wechselpolster in unterschiedlichen Stärken an. | Die vorgesehenen Polster verändern den verfügbaren Innenraum und den Kontakt zum Kopf. | Das kann kleine Passformunterschiede ausgleichen, sofern der Hersteller diese Anpassung für den Helm vorsieht. | Beliebige Zusatzpolster oder das Entfernen vorgesehener Polster sind kein verlässlicher Ersatz für die richtige Größe. |
Für deine Wahl heißt das: Erst muss der Helm heute passen, danach zählt die Wachstumsreserve. Bei beispielsweise 52 cm Kopfumfang können sowohl ein Bereich von 50 bis 54 cm als auch einer von 52 bis 56 cm infrage kommen. Der zweite bietet rechnerisch mehr Reserve, sitzt aber nicht unbedingt besser. Eine fachkundige Anprobe hilft dir, beide Varianten zu vergleichen. Der Kinnriemen sichert den Helm zusätzlich, darf aber eine lockere Passform nicht ausgleichen. Wie lange dein Kind den Helm nutzen kann, lässt sich aus dem Größenbereich allein nicht ableiten.
Quellen
- Wikipedia: „Sporthelm“
- DIN Media: „DIN EN 1384: Schutzhelme für reiterliche Aktivitäten“
Änderungsprotokoll
- 14.10.2026: Ratgeber veröffentlicht
Hinweis: Die meisten von uns empfohlenen Produkte werden über sogenannte Affiliate-Links verlinkt. Wenn du klickst und einkaufst, bekommen wir vom Anbieter eine Provision - für dich ändert sich dadurch der Preis nicht. Damit unterstützt du eine unabhängige Beratung und eine bannerfreie Webseite. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand, Änderung der Preise techn. möglich. Letzte Aktualisierung der Produkt-Links am 23.10.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API.







