Für diesen Ratgeber haben wir elektrische Pizzaöfen für die Küche und Outdoor-Öfen mit Gas oder Holzpellets verglichen, vor allem nach Maximaltemperatur, Pizzagröße, Aufheizzeit und Platzbedarf. Dazu kamen der Pizzaofen-Test der Stiftung Warentest und die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.
Unsere Favoriten für Pizzaöfen
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Maximaltemperatur: 500 °C
Pizzagröße: Ø 40 cm
Brennstoff: Gas (50 mbar)
Unser Fazit
Bei Pizzaabenden mit Gästen kommt eine Pizza nach der anderen aus dem Ofen, große Pizzen zum Teilen gelingen auf dem breiten Stein. Nach mehreren Pizzen hintereinander braucht der Stein kurz Zeit zum Nachheizen. Für Familien, die oft und für viele draußen backen, ist er unser Favorit.
Maximaltemperatur: 370 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Strom (2.400 W), Pellets fürs Aroma
Unser Fazit
Neben Pizza räuchert der Woodfire im Garten auch Rippchen, Lachs oder Gemüse. Für reine Pizzaabende wird er etwas weniger heiß als die Gasöfen. Nach dem Räuchern dauert die Reinigung länger.
Maximaltemperatur: 450 °C
Pizzagröße: 32 × 32 cm
Brennstoff: Strom (1.700 W)
Unser Fazit
Das ganze Jahr über und auch an Regenabenden backt der Luigi in der Küche Pizza. Bis die Bräunung passt, braucht es ein paar Versuche mit Ober- und Unterhitze. Stark belegte Pizzen brauchen länger als zwei Minuten.
Maximaltemperatur: 400 °C
Pizzagröße: Ø 31 cm
Brennstoff: Strom (1.200 W)
Unser Fazit
Für flache Pizzen am Familienabend reicht der Delizia, und er passt in jeden Küchenschrank. Gegenüber den teureren Öfen fehlen ihm getrennt regelbare Ober- und Unterhitze und eine höhere Temperatur. Für Pizzabrötchen oder hohen Belag ist die Haube zu niedrig.
Weitere gute Pizzaöfen lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Pizzaöfen wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:
Maximaltemperatur: 510 °C
Pizzagröße: Ø 42,5 cm
Brennstoff: Gas (6 kW)
Unser Fazit
Eine große Pizza für alle, ohne von Hand zu drehen: Das schafft der Cozze dank Drehstein. Der Stein ist eher dünn und kühlt nach einigen Pizzen hintereinander etwas ab.
Maximaltemperatur: 500 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Holzpellets
Unser Fazit
Wem der Holzofengeschmack wichtig ist und wer draußen gern mit dem Feuer hantiert, hat mit dem Fyra den passenden Ofen. Bis die Temperatur gleichmäßig bleibt, braucht es ein paar Abende Übung. Pellets und Asche machen mehr Arbeit als ein Gasofen.
Maximaltemperatur: 500 °C
Pizzagröße: Ø 30,5 cm
Brennstoff: Gas (4 kW)
Unser Fazit
Ohne große Ausgabe bietet der PACO Rotate einen Gasofen mit Drehstein. Eltern erzählen uns von bis zu 50 Minuten Aufheizzeit, der Start sollte also früh geplant werden.
Maximaltemperatur: 370 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Strom (1.760 W)
Unser Fazit
Pizza, Pommes und Brot aus einem Gerät liefert der Artisan, sofern auf der Arbeitsfläche Platz ist. Er wird nicht ganz so heiß wie die reinen Pizzaöfen. Mit der Teig-Geh-Funktion geht Brötchenteig in etwa 30 Minuten auf.
Maximaltemperatur: 450 °C
Pizzagröße: Ø 37 cm
Brennstoff: Strom (2.200 W)
Unser Fazit
Große Pizzen backt der Turbotronic in der Küche zu einem kleineren Preis als die Markenöfen. Tropft Belag auf den Stein, raucht es spürbar, in der Küche läuft deshalb besser die Abzugshaube mit.
Maximaltemperatur: 400 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Strom (1.200 W)
Unser Fazit
Wenig Platz in der Küche ist für den kleinen Ariete kein Problem, für gelegentliche Pizzaabende reicht er. Der Timer schaltet den Ofen nicht ab, die Backzeit muss also selbst im Blick behalten werden.
Bestseller: Pizzaofen
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Darauf musst du bei einem Pizzaofen achten
Wenn jedes Kind seine Pizza anders belegen möchte, kommen am Familienabend schnell vier oder fünf Pizzen nacheinander auf den Tisch. Pizzaöfen erreichen je nach Modell 400 bis 500 °C und backen eine dünne Pizza in ein bis drei Minuten. Der Küchenbackofen braucht dafür deutlich länger. Damit alle zügig etwas auf dem Teller haben, zählt aber auch, wie schnell der Stein vor der nächsten Pizza wieder heiß ist. Ein Elektroofen mit Freigabe für Innenräume lässt sich auch an Regenabenden in der Küche nutzen. Gas- und Pelletöfen gehören nach draußen.
Bevor du ein Modell aussuchst, sollte der Stellplatz feststehen. Miss nach, wie viel Platz dort zur Verfügung steht, und berücksichtige die vorgeschriebenen Abstände. Outdoor-Öfen brauchen eine stabile, hitzebeständige Unterlage und ausreichend Abstand zu Hauswand und Hecke. Für einen Elektroofen sollte eine geeignete Wandsteckdose erreichbar sein. Auch bei einem Geschenk lohnt es sich, das vorher zu klären: Ein großer Gasofen für 40-cm-Pizzen passt nicht auf jeden Terrassentisch.
Tipp: Den Pizzateig knetet eine Teigmaschine, während der Ofen vorheizt. Unsere Empfehlungen für Teigmaschinen findet ihr hier.
Checkliste
- Betriebsart: Der Stellplatz entscheidet, welche Betriebsart infrage kommt. Für die Küche braucht ein Elektroofen ausdrücklich eine Freigabe für Innenräume, denn manche Modelle dürfen nur draußen stehen. Gas lässt sich bequem per Drehknopf regeln. Holzpellets können Holzofenaroma bringen, brauchen beim Backen aber regelmäßig Nachschub.
- Stellplatz: Miss aus, wie viel Platz der Ofen beim Backen und Verstauen braucht, einschließlich offener Tür oder Haube, Schornstein und Gasflasche. Dazu kommen die vorgeschriebenen Abstände zu Wänden und brennbaren Materialien. Wichtig ist eine stabile, hitzebeständige Fläche, die kleine Kinder nicht erreichen. Ein Elektroofen mit 1.200 bis 2.400 Watt gehört direkt an eine geeignete Wandsteckdose, nicht an eine Mehrfachsteckdose.
- Pizzagröße: Wie groß eure Pizza werden darf, steht in den Herstellerangaben. Die Außenmaße des Ofens sagen darüber wenig aus. 12 und 16 Zoll entsprechen etwa 30 und 40 cm. Meist passt nur eine Pizza hinein. Für vier Personen ist deshalb auch wichtig, wie schnell die nächste nachkommt.
- Temperatur: Bei 400 bis 500 °C gelingt dünne Pizza mit luftigem Rand besonders schnell. Haushaltsbacköfen erreichen meist niedrigere Temperaturen, je nach Modell bis etwa 300 °C. Für Flammkuchen, Brot oder dicke Pfannenpizza zählt dagegen nicht nur die Höchsttemperatur. Der Ofen sollte sich dafür auch bei niedrigerer Hitze genau einstellen lassen.
- Ausstattung: Überlege, welche Funktionen du beim Backen tatsächlich nutzen wirst. Bei Elektroöfen sind getrennt regelbare Ober- und Unterhitze, ein Timer und ein Sichtfenster hilfreich. Ein drehbarer Stein nimmt dir das Drehen der Pizza ab, ist aber kein Muss. Extras wie Heißluftfrittieren oder Räuchern lohnen sich nur, wenn ihr sie auch nutzt.
- Material: Ein stabiles, gut gedämmtes Gehäuse ist wichtig. Soll der Ofen nach dem Abkühlen wieder ins Regal oder in den Keller, zählt auch sein Gewicht. Edelstahl allein macht einen Outdoor-Ofen nicht wetterfest. Eine passende Abdeckhaube oder ein trockener Platz in Garage oder Keller gehört deshalb zur Planung dazu.
Tipp: Für Brot, Aufläufe und mehrere Bleche Pizza gleichzeitig bleibt der Backofen das wichtigste Gerät. Unsere Empfehlungen für Backöfen findet ihr hier.
Häufige Fragen
Für ein oder zwei Pizzaabende im Monat reicht oft ein kompakter Elektroofen, der im Küchenschrank Platz findet. Ein großer Gas- oder Pelletofen lohnt sich eher, wenn ihr im Sommer regelmäßig draußen backt oder oft Gäste habt. Überlege auch, ob du den Ofen für Flammkuchen oder Brot nutzen möchtest.
Wichtig sind die nutzbaren Maße und ob du den Stein herausnehmen und einzeln nachkaufen kannst. Häufig bestehen Backsteine aus Cordierit oder Schamotte, über die Backqualität des ganzen Ofens sagt das Material allein wenig. Ein herausnehmbarer Stein lässt sich leichter reinigen und bei einem Riss ersetzen.
Prüfe zuerst, ob der Backstein dabei ist. Bei einem Gasofen gehören ein passender Schlauch und ein Druckregler mit 50 mbar dazu, sonst kommt dieser Kauf noch dazu. Pizzaschaufel, Hitzeschutzhandschuhe und eine Abdeckhaube kaufst du oft separat, plane sie ins Budget ein.
Ein Elektroofen mit 1.700 Watt verbraucht bei voller Leistung in 20 Minuten Vorheizen rund 0,6 kWh, bei 35 Cent je kWh sind das rund 20 Cent. Beim Gasofen zahlst du für Flüssiggas, beim Pelletofen für Holzpellets, die du trocken lagern musst. Wie viel ein Pizzaabend kostet, hängt vor allem von Vorheizzeit und Zahl der Pizzen ab.
Kläre vorher, wo die Familie den Ofen aufstellen und verstauen kann. Ein großer Gasofen ist nicht unbedingt die bessere Wahl, wenn er schwer ist oder kaum Platz dafür da ist. Prüfe auch, ob Schlauch, Druckregler oder Pizzaschaufel fehlen, damit zum Geschenk nicht gleich weitere Einkäufe kommen.
Achte auf eine Tür oder Haube mit einem Griff, der beim Backen kühl bleibt, und auf ein gedämmtes Gehäuse. Die Außenseiten werden trotzdem heiß, draußen braucht der Ofen deshalb einen Platz, an dem kleine Kinder nicht vorbeilaufen. Bei Gasöfen schaltet eine Zündsicherung das Gas ab, wenn die Flamme ausgeht.
Mehr zu Pizzaöfen
Welche Größe passt zu deiner Familie?
Eine Pizza mit 40 cm Durchmesser hat rund 78 Prozent mehr Fläche als eine mit 30 cm. Für den Kauf zählt deshalb, wie groß eine Pizza im Ofen sein darf und wie viele Backgänge ihr für alle braucht. Bei vier Personen mit verschiedenen Lieblingsbelägen macht das am Abend einen spürbaren Unterschied.
| Pizzagröße | Ofen | Vier Personen | Passt, wenn … |
|---|---|---|---|
| bis 30 cm | kompakter Elektroofen für die Küche | vier Backgänge nacheinander | jedes Kind seinen eigenen Belag will und auch bei Regen Pizza auf den Tisch soll |
| bis 30 cm | kompakter Gas- oder Pelletofen | vier Backgänge, jeweils ein bis zwei Minuten | ihr im Sommer draußen backt und der Ofen danach in die Garage soll |
| 40 cm und mehr | großer Gasofen | zwei große Pizzen zum Teilen | ihr gern teilt oder oft Gäste habt |
Die Wartezeit hängt nicht nur von der Pizzagröße ab. Vorheizen, Belegen und das Nachheizen des Steins zwischen zwei Pizzen dauern zusammen meist länger als das Backen selbst. Eine beworbene Backzeit von 60 oder 90 Sekunden gilt für eine einzelne dünne Pizza auf einem voll aufgeheizten Stein.
Quellen
- Stiftung Warentest: „Pizzaöfen im Test: Zu Hause italienisch genießen“ (25.07.2023)
- Innenministerium Baden-Württemberg: „Brandrisiko durch Mehrfachsteckdosen“
Änderungsprotokoll
- 03.10.2026: Ratgeber veröffentlicht
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