Die besten Pizzaöfen für Küche und Garten

Ein Pizzaofen schafft 400 bis 500 °C, ein Haushaltsbackofen meist nur rund 300 °C. Welche Elektro-, Gas- und Pelletöfen wir Familien empfehlen, liest du hier.

Für diesen Ratgeber haben wir elektrische Pizzaöfen für die Küche und Outdoor-Öfen mit Gas oder Holzpellets verglichen, vor allem nach Maximaltemperatur, Pizzagröße, Aufheizzeit und Platzbedarf. Dazu kamen der Pizzaofen-Test der Stiftung Warentest und die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.

Unsere Favoriten für Pizzaöfen

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

Gas-Pizzaofen „Koda 16“ von Ooni
Der Koda 16 ist für Familien gebaut, die draußen regelmäßig für viele Pizza backen. Auf den 40 cm großen Cordieritstein passen auch große Pizzen zum Teilen. Mit Gas erreicht er in etwa 20 Minuten bis zu 500 °C, eine dünne Pizza ist dann in rund einer Minute fertig. Der L-förmige Brenner heizt von hinten und von einer Seite, deshalb wird die Pizza mit einer Schaufel ein paar Mal gedreht. Die Flamme lässt sich stufenlos am Drehknopf regeln. Vor dem ersten Backen wird der Ofen mit 50-mbar-Regler und Schlauch an eine Gasflasche angeschlossen, er ist nur für draußen gedacht.
Maximaltemperatur: 500 °C
Pizzagröße: Ø 40 cm
Brennstoff: Gas (50 mbar)

Unser Fazit
Bei Pizzaabenden mit Gästen kommt eine Pizza nach der anderen aus dem Ofen, große Pizzen zum Teilen gelingen auf dem breiten Stein. Nach mehreren Pizzen hintereinander braucht der Stein kurz Zeit zum Nachheizen. Für Familien, die oft und für viele draußen backen, ist er unser Favorit.
Elektrischer Outdoor-Pizzaofen „Woodfire“ von Ninja
Der Woodfire ist ein Elektroofen für draußen, der neben Pizza auch braten, backen, räuchern, dörren und warmhalten kann. Er heizt mit Strom auf bis zu 370 °C, die Holzpellets in der Räucherbox sorgen nur fürs Aroma. Pizzen bis 30 cm sind in etwa zweieinhalb Minuten fertig, nach rund 90 Sekunden wird die Pizza einmal gedreht, damit der Rand nicht zu dunkel wird. Pizzastein, Bratrost, Räucherbox und zwei Starterpackungen Pellets sind dabei. Gasflasche und Schlauch sind nicht nötig, dafür eine Außensteckdose, die 2.400 Watt verträgt. Der Ofen ist ausschließlich für draußen zugelassen.
Maximaltemperatur: 370 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Strom (2.400 W), Pellets fürs Aroma

Unser Fazit
Neben Pizza räuchert der Woodfire im Garten auch Rippchen, Lachs oder Gemüse. Für reine Pizzaabende wird er etwas weniger heiß als die Gasöfen. Nach dem Räuchern dauert die Reinigung länger.
Angebot
Elektrischer Pizzaofen „Luigi“ von Unold
Der Luigi ist ein Elektroofen für die Küche, der mit 1.700 Watt bis zu 450 °C erreicht. Auf dem Cordieritstein mit 32 × 32 cm ist eine dünne Pizza in etwa zwei Minuten fertig. Ober- und Unterhitze lassen sich am Touch-Display getrennt zwischen 80 und 450 °C einstellen, sechs Programme decken Napoli, New York und Tiefkühlpizza ab. Durch das Sichtfenster mit Innenlicht ist zu sehen, wann der Rand braun wird, ohne die Tür zu öffnen. Die doppelt verglaste Tür und der Griff mit Hitzeschutz machen das Einschieben sicherer. Auch Flammkuchen und Fladenbrot gelingen darin.
Maximaltemperatur: 450 °C
Pizzagröße: 32 × 32 cm
Brennstoff: Strom (1.700 W)

Unser Fazit
Das ganze Jahr über und auch an Regenabenden backt der Luigi in der Küche Pizza. Bis die Bräunung passt, braucht es ein paar Versuche mit Ober- und Unterhitze. Stark belegte Pizzen brauchen länger als zwei Minuten.
Angebot
Kompakter Pizzaofen „Delizia“ von G3 Ferrari
Der kleine Elektroofen backt mit 1.200 Watt und bis zu 400 °C Pizzen bis 31 cm auf einer feuerfesten Steinplatte. Ein 5-Minuten-Timer mit Signalton und eine Pizzaschaufel sind dabei.
Maximaltemperatur: 400 °C
Pizzagröße: Ø 31 cm
Brennstoff: Strom (1.200 W)

Unser Fazit
Für flache Pizzen am Familienabend reicht der Delizia, und er passt in jeden Küchenschrank. Gegenüber den teureren Öfen fehlen ihm getrennt regelbare Ober- und Unterhitze und eine höhere Temperatur. Für Pizzabrötchen oder hohen Belag ist die Haube zu niedrig.

Weitere gute Pizzaöfen lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Pizzaöfen wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:

Angebot
Gas-Pizzaofen mit Drehstein „17 Zoll“ von Cozze
Der große Gasofen ist für Pizzen bis 42,5 cm gebaut und erreicht mit 6 kW bis zu 510 °C. Der Stein dreht sich beim Backen automatisch, so bräunt die Pizza gleichmäßig, ohne dass sie mit der Schaufel gedreht werden muss. Drei Brenner, eine Ofentür und LED-Beleuchtung helfen, die Hitze im Blick zu behalten. Neben Pizza gelingen auch Flammkuchen, Brot, Fleisch und Gemüse. Gasregler und ein 1,1 m langer Schlauch sind dabei. Mit 64 × 34,5 × 66 cm braucht er einen großen, stabilen Tisch auf der Terrasse.
Maximaltemperatur: 510 °C
Pizzagröße: Ø 42,5 cm
Brennstoff: Gas (6 kW)

Unser Fazit
Eine große Pizza für alle, ohne von Hand zu drehen: Das schafft der Cozze dank Drehstein. Der Stein ist eher dünn und kühlt nach einigen Pizzen hintereinander etwas ab.
Holzpellet-Pizzaofen „Fyra 12“ von Ooni
Der Fyra 12 heizt mit Holzpellets und bringt so echtes Holzofenaroma auf die Pizza. Er erreicht in etwa 20 Minuten bis zu 500 °C und backt Pizzen bis 30 cm in rund einer Minute. Der Trichter führt die Pellets per Schwerkraft nach, nachgefüllt werden muss trotzdem während des Abends. Mit 10 kg lässt er sich nach dem Backen in Garage oder Keller tragen. Strom und Gasflasche braucht er nicht, dafür einen trockenen Platz für die Pellets. Einen Drehknopf für die Hitze hat er nicht, die Temperatur hängt an der Pelletmenge.
Maximaltemperatur: 500 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Holzpellets

Unser Fazit
Wem der Holzofengeschmack wichtig ist und wer draußen gern mit dem Feuer hantiert, hat mit dem Fyra den passenden Ofen. Bis die Temperatur gleichmäßig bleibt, braucht es ein paar Abende Übung. Pellets und Asche machen mehr Arbeit als ein Gasofen.
Angebot
Gas-Pizzaofen mit Drehstein „PACO Rotate“ von Enders
Der PACO Rotate heizt mit einem 4-kW-Edelstahlbrenner, der sich stufenlos regeln lässt, und erreicht bis zu 500 °C. Der Cordieritstein mit 30,5 cm dreht sich auf Knopfdruck per Motor, die Pizza muss nicht von Hand gewendet werden. Das doppelwandige Gehäuse hält die Hitze im Ofen, ein Thermometer an der Seite zeigt die Temperatur. Eine Zündsicherung stoppt das Gas, wenn die Flamme ausgeht. Zum Verstauen lassen sich die Beine einklappen, aufgebaut misst er 65 × 39 × 31 cm.
Maximaltemperatur: 500 °C
Pizzagröße: Ø 30,5 cm
Brennstoff: Gas (4 kW)

Unser Fazit
Ohne große Ausgabe bietet der PACO Rotate einen Gasofen mit Drehstein. Eltern erzählen uns von bis zu 50 Minuten Aufheizzeit, der Start sollte also früh geplant werden.
Elektrischer Pizzaofen mit Heißluftfunktion „Artisan“ von Ninja
Der Artisan ist ein Elektroofen für die Küche, der neben Pizza auch backen, heißluftfrittieren und Teig gehen lassen kann. Bei bis zu 370 °C sind Pizzen mit 30 cm in weniger als drei Minuten fertig. Durch Sichtfenster und Innenlicht lässt sich die Bräunung kontrollieren, ohne die Tür zu öffnen. Pizzastein, Backblech, gelochte Pizzaschale und ein Frittierkorb sind dabei. Mit 59 × 42 × 32 cm und 11,9 kg braucht er einen festen Platz auf der Arbeitsfläche. Eine eigene Heißluftfritteuse ist daneben nicht unbedingt nötig.
Maximaltemperatur: 370 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Strom (1.760 W)

Unser Fazit
Pizza, Pommes und Brot aus einem Gerät liefert der Artisan, sofern auf der Arbeitsfläche Platz ist. Er wird nicht ganz so heiß wie die reinen Pizzaöfen. Mit der Teig-Geh-Funktion geht Brötchenteig in etwa 30 Minuten auf.
Elektrischer Pizzaofen für 37-cm-Pizzen von Turbotronic
Der Elektroofen backt mit 2.200 Watt bei bis zu 450 °C Pizzen bis 37 cm, damit passt auch eine große Pizza zum Teilen hinein. Nach 10 bis 15 Minuten Vorheizen ist eine Pizza je nach Teig in 3 bis 5 Minuten fertig. Ober- und Unterhitze lassen sich getrennt einstellen, dazu kommen sechs Programme und ein LED-Display. Im 20-Liter-Garraum gelingen auch Flammkuchen und Brot. Er ist für die Küche und den geschützten Außenbereich gedacht und schaltet sich automatisch ab.
Maximaltemperatur: 450 °C
Pizzagröße: Ø 37 cm
Brennstoff: Strom (2.200 W)

Unser Fazit
Große Pizzen backt der Turbotronic in der Küche zu einem kleineren Preis als die Markenöfen. Tropft Belag auf den Stein, raucht es spürbar, in der Küche läuft deshalb besser die Abzugshaube mit.
Angebot
Kompakter Pizzaofen „909“ von Ariete
Der kleine Elektroofen backt Pizzen bis 30 cm bei bis zu 400 °C auf einem feuerfesten Stein. Über fünf Stufen lässt sich die Hitze auch für Quiche, Toast und Teigtaschen regeln, zwei Pizzaschaufeln sind dabei.
Maximaltemperatur: 400 °C
Pizzagröße: Ø 30 cm
Brennstoff: Strom (1.200 W)

Unser Fazit
Wenig Platz in der Küche ist für den kleinen Ariete kein Problem, für gelegentliche Pizzaabende reicht er. Der Timer schaltet den Ofen nicht ab, die Backzeit muss also selbst im Blick behalten werden.

Bestseller: Pizzaofen

Die meistverkauften Pizzaöfen in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft? Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.


Darauf musst du bei einem Pizzaofen achten

Wenn jedes Kind seine Pizza anders belegen möchte, kommen am Familienabend schnell vier oder fünf Pizzen nacheinander auf den Tisch. Pizzaöfen erreichen je nach Modell 400 bis 500 °C und backen eine dünne Pizza in ein bis drei Minuten. Der Küchenbackofen braucht dafür deutlich länger. Damit alle zügig etwas auf dem Teller haben, zählt aber auch, wie schnell der Stein vor der nächsten Pizza wieder heiß ist. Ein Elektroofen mit Freigabe für Innenräume lässt sich auch an Regenabenden in der Küche nutzen. Gas- und Pelletöfen gehören nach draußen.

Bevor du ein Modell aussuchst, sollte der Stellplatz feststehen. Miss nach, wie viel Platz dort zur Verfügung steht, und berücksichtige die vorgeschriebenen Abstände. Outdoor-Öfen brauchen eine stabile, hitzebeständige Unterlage und ausreichend Abstand zu Hauswand und Hecke. Für einen Elektroofen sollte eine geeignete Wandsteckdose erreichbar sein. Auch bei einem Geschenk lohnt es sich, das vorher zu klären: Ein großer Gasofen für 40-cm-Pizzen passt nicht auf jeden Terrassentisch.

Tipp: Den Pizzateig knetet eine Teigmaschine, während der Ofen vorheizt. Unsere Empfehlungen für Teigmaschinen findet ihr hier.

Checkliste

  • Betriebsart: Der Stellplatz entscheidet, welche Betriebsart infrage kommt. Für die Küche braucht ein Elektroofen ausdrücklich eine Freigabe für Innenräume, denn manche Modelle dürfen nur draußen stehen. Gas lässt sich bequem per Drehknopf regeln. Holzpellets können Holzofenaroma bringen, brauchen beim Backen aber regelmäßig Nachschub.
  • Stellplatz: Miss aus, wie viel Platz der Ofen beim Backen und Verstauen braucht, einschließlich offener Tür oder Haube, Schornstein und Gasflasche. Dazu kommen die vorgeschriebenen Abstände zu Wänden und brennbaren Materialien. Wichtig ist eine stabile, hitzebeständige Fläche, die kleine Kinder nicht erreichen. Ein Elektroofen mit 1.200 bis 2.400 Watt gehört direkt an eine geeignete Wandsteckdose, nicht an eine Mehrfachsteckdose.
  • Pizzagröße: Wie groß eure Pizza werden darf, steht in den Herstellerangaben. Die Außenmaße des Ofens sagen darüber wenig aus. 12 und 16 Zoll entsprechen etwa 30 und 40 cm. Meist passt nur eine Pizza hinein. Für vier Personen ist deshalb auch wichtig, wie schnell die nächste nachkommt.
  • Temperatur: Bei 400 bis 500 °C gelingt dünne Pizza mit luftigem Rand besonders schnell. Haushaltsbacköfen erreichen meist niedrigere Temperaturen, je nach Modell bis etwa 300 °C. Für Flammkuchen, Brot oder dicke Pfannenpizza zählt dagegen nicht nur die Höchsttemperatur. Der Ofen sollte sich dafür auch bei niedrigerer Hitze genau einstellen lassen.
  • Ausstattung: Überlege, welche Funktionen du beim Backen tatsächlich nutzen wirst. Bei Elektroöfen sind getrennt regelbare Ober- und Unterhitze, ein Timer und ein Sichtfenster hilfreich. Ein drehbarer Stein nimmt dir das Drehen der Pizza ab, ist aber kein Muss. Extras wie Heißluftfrittieren oder Räuchern lohnen sich nur, wenn ihr sie auch nutzt.
  • Material: Ein stabiles, gut gedämmtes Gehäuse ist wichtig. Soll der Ofen nach dem Abkühlen wieder ins Regal oder in den Keller, zählt auch sein Gewicht. Edelstahl allein macht einen Outdoor-Ofen nicht wetterfest. Eine passende Abdeckhaube oder ein trockener Platz in Garage oder Keller gehört deshalb zur Planung dazu.

Tipp: Für Brot, Aufläufe und mehrere Bleche Pizza gleichzeitig bleibt der Backofen das wichtigste Gerät. Unsere Empfehlungen für Backöfen findet ihr hier.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein Pizzaofen, wenn wir nur ab und zu Pizza backen?

Für ein oder zwei Pizzaabende im Monat reicht oft ein kompakter Elektroofen, der im Küchenschrank Platz findet. Ein großer Gas- oder Pelletofen lohnt sich eher, wenn ihr im Sommer regelmäßig draußen backt oder oft Gäste habt. Überlege auch, ob du den Ofen für Flammkuchen oder Brot nutzen möchtest.

Worauf achte ich beim eingebauten Backstein?

Wichtig sind die nutzbaren Maße und ob du den Stein herausnehmen und einzeln nachkaufen kannst. Häufig bestehen Backsteine aus Cordierit oder Schamotte, über die Backqualität des ganzen Ofens sagt das Material allein wenig. Ein herausnehmbarer Stein lässt sich leichter reinigen und bei einem Riss ersetzen.

Welches Zubehör sollte im Kaufpreis enthalten sein?

Prüfe zuerst, ob der Backstein dabei ist. Bei einem Gasofen gehören ein passender Schlauch und ein Druckregler mit 50 mbar dazu, sonst kommt dieser Kauf noch dazu. Pizzaschaufel, Hitzeschutzhandschuhe und eine Abdeckhaube kaufst du oft separat, plane sie ins Budget ein.

Welche laufenden Kosten entstehen bei einem Pizzaofen?

Ein Elektroofen mit 1.700 Watt verbraucht bei voller Leistung in 20 Minuten Vorheizen rund 0,6 kWh, bei 35 Cent je kWh sind das rund 20 Cent. Beim Gasofen zahlst du für Flüssiggas, beim Pelletofen für Holzpellets, die du trocken lagern musst. Wie viel ein Pizzaabend kostet, hängt vor allem von Vorheizzeit und Zahl der Pizzen ab.

Welcher Pizzaofen passt als Geschenk?

Kläre vorher, wo die Familie den Ofen aufstellen und verstauen kann. Ein großer Gasofen ist nicht unbedingt die bessere Wahl, wenn er schwer ist oder kaum Platz dafür da ist. Prüfe auch, ob Schlauch, Druckregler oder Pizzaschaufel fehlen, damit zum Geschenk nicht gleich weitere Einkäufe kommen.

Worauf achte ich, wenn Kinder beim Pizzabacken mithelfen?

Achte auf eine Tür oder Haube mit einem Griff, der beim Backen kühl bleibt, und auf ein gedämmtes Gehäuse. Die Außenseiten werden trotzdem heiß, draußen braucht der Ofen deshalb einen Platz, an dem kleine Kinder nicht vorbeilaufen. Bei Gasöfen schaltet eine Zündsicherung das Gas ab, wenn die Flamme ausgeht.

Mehr zu Pizzaöfen

Welche Größe passt zu deiner Familie?

Eine Pizza mit 40 cm Durchmesser hat rund 78 Prozent mehr Fläche als eine mit 30 cm. Für den Kauf zählt deshalb, wie groß eine Pizza im Ofen sein darf und wie viele Backgänge ihr für alle braucht. Bei vier Personen mit verschiedenen Lieblingsbelägen macht das am Abend einen spürbaren Unterschied.

PizzagrößeOfenVier PersonenPasst, wenn …
bis 30 cmkompakter Elektroofen für die Küchevier Backgänge nacheinanderjedes Kind seinen eigenen Belag will und auch bei Regen Pizza auf den Tisch soll
bis 30 cmkompakter Gas- oder Pelletofenvier Backgänge, jeweils ein bis zwei Minutenihr im Sommer draußen backt und der Ofen danach in die Garage soll
40 cm und mehrgroßer Gasofenzwei große Pizzen zum Teilenihr gern teilt oder oft Gäste habt

Die Wartezeit hängt nicht nur von der Pizzagröße ab. Vorheizen, Belegen und das Nachheizen des Steins zwischen zwei Pizzen dauern zusammen meist länger als das Backen selbst. Eine beworbene Backzeit von 60 oder 90 Sekunden gilt für eine einzelne dünne Pizza auf einem voll aufgeheizten Stein.

Quellen

Änderungsprotokoll

  • 03.10.2026: Ratgeber veröffentlicht

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