Für diesen Ratgeber haben wir Bratpfannen mit 28 cm Durchmesser aus unbeschichtetem Edelstahl, mit PTFE-Antihaftbeschichtung und mit Keramikbeschichtung verglichen, nach Herdtauglichkeit, Gewicht, Griff, Backofenfestigkeit und Pflege. Dazu kamen die Hinweise des Bundesinstituts für Risikobewertung zu PTFE und die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.
Unsere Favoriten für Pfannen
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Durchmesser: 28 cm
Material: Edelstahl, Antihaftbeschichtung
Herdarten: alle, auch Induktion
Unser Fazit
Mit dem Temperaturanzeiger kommen die Pfannkuchen nicht mehr in die kalte Pfanne, und das Rührei klebt nicht an. Durch den Edelstahlkörper ist sie schwerer als eine Aluminiumpfanne.
Durchmesser: 28 cm
Material: Edelstahl, unbeschichtet
Herdarten: alle, auch Induktion
Unser Fazit
Fleisch, Bratkartoffeln und Zwiebeln bekommen darin eine kräftige Kruste, und Kratzer vom Pfannenwender schaden ihr nicht. Für Rührei und Pfannkuchen brauchst du Übung mit Fett und Temperatur, sonst klebt es.
Durchmesser: 28 cm
Material: Edelstahl, Antihaftbeschichtung
Herdarten: alle, auch Induktion
Unser Fazit
Für Spiegeleier und Gemüse reicht wenig Öl, und nach dem Abendessen ist die Pfanne schnell sauber. Mit rund 1,3 kg ist sie etwas schwerer, und den fest verbundenen Griff kannst du zum Verstauen nicht abnehmen.
Durchmesser: 28 cm
Material: Aluminium, Keramikbeschichtung
Herdarten: Induktion, Gas, Ceran
Unser Fazit
Wer auf PTFE verzichten möchte, brät hier Gemüse und Hähnchen mit wenig Öl. Damit die Keramik lange gut antihaftet, spülst du sie besser von Hand und heizt nicht auf höchster Stufe vor. Der Griff wird beim längeren Braten etwas warm.
Weitere gute Bratpfannen lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Bratpfannen wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:
Durchmesser: 28 cm
Material: Edelstahl, PTFE-Antihaftbeschichtung
Herdarten: alle, auch Induktion
Unser Fazit
Zwiebeln werden schön braun und Frikadellen bekommen eine Kruste, ohne dass viel Fett nötig ist. Für Gerichte aus dem Backofen nimmst du besser eine andere Pfanne.
Durchmesser: 28 cm
Material: Edelstahl mit Aluminiumkern, Antihaftversiegelung
Herdarten: alle, auch Induktion
Unser Fazit
Die Pfanne liegt plan auf dem Kochfeld und lässt sich nach dem Braten meist einfach auswischen. Mit rund 1,5 kg schwenkst du sie aber nicht gern mit einer Hand.
Durchmesser: 28 cm
Material: Aluguss, Antihaftbeschichtung
Herdarten: alle, auch Induktion
Unser Fazit
Omeletts und Gemüse braten gleichmäßig und haften kaum an. Beim Aufheizen braucht die Pfanne etwas länger als dünnwandige Modelle.
Bestseller: Pfanne
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Darauf musst du bei einer Pfanne achten
Morgens Rührei für die Kinder, abends Schnitzel oder eine Gemüsepfanne für alle: Bei uns steht die große Pfanne fast jeden Tag auf dem Herd. Ob sie im Alltag gut passt, zeigt sich oft an Kleinigkeiten. Das Ei bleibt hängen, weil die Beschichtung nachlässt. Oder die volle Pfanne ist so schwer, dass du sie kaum vom Herd zum Tisch tragen kannst.
Für unterschiedliche Gerichte können sich zwei Pfannen lohnen: eine beschichtete für Eier und Pfannkuchen und eine unbeschichtete aus Edelstahl oder Eisen für Fleisch und Bratkartoffeln. So bleibt die starke Hitze fürs scharfe Anbraten der unbeschichteten Pfanne vorbehalten, und du schonst die Beschichtung der anderen. Achte auch darauf, ob die Pfanne für deinen Herd geeignet ist und ihr Boden zur Größe des Kochfelds passt. Gerade bei Induktion kann ein zu großes Modell ungleichmäßig heiß werden.
Tipp: Für Nudeln, Suppe und Kartoffeln brauchst du neben der Pfanne gute Töpfe. Unsere Empfehlungen für Topfsets findet ihr hier.
Checkliste
- Größe: Für drei bis fünf Personen passt eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser. Für Rührei oder Beilagen ist eine zweite mit 20 bis 24 cm praktisch. Auch die Größe deiner größten Kochzone zählt: Ist der Pfannenboden deutlich größer, wird er am Rand weniger heiß.
- Material: Überleg, was bei euch am häufigsten in der Pfanne landet. Eier, Fisch und Pfannkuchen lassen sich mit einer Antihaftbeschichtung mit wenig Fett braten. Für Steak, Bratkartoffeln und Gemüse mit Röstaromen eignen sich unbeschichteter Edelstahl oder Eisen. Das Anbraten braucht darin allerdings etwas Übung.
- Herd: Das Spulensymbol zeigt, ob eine Pfanne für Induktion geeignet ist. Ein Magnet, der am Boden haftet, gibt ebenfalls einen Hinweis. Entscheidend ist die Herstellerfreigabe für deinen Herd. Ein dicker Boden kann helfen, die Wärme gleichmäßig zu verteilen.
- Gewicht: Eine 28-cm-Pfanne aus Edelstahl wiegt oft schon ohne Inhalt 1,3 bis 1,5 kg, Gusseisen deutlich mehr. Heb die Pfanne im Laden einmal an oder schau online nach dem Gewicht. Wenn du beim Kochen häufig mit einer Hand schwenkst, ist ein leichteres Modell angenehmer.
- Beschichtung: Überleg, ob PTFE oder Keramik besser zu euch passt. Die Antihaftwirkung von PTFE hält meist länger. Leer auf hoher Stufe darf die Pfanne aber nicht stehen, da bei Überhitzung ab etwa 360 °C schädliche Dämpfe entstehen können. Keramik kommt ohne PTFE aus, verliert ihre Antihaftwirkung jedoch oft schneller.
- Pflege: Beschichtete Pfannen spülst du am besten von Hand, um die Beschichtung zu schonen. Das bedeutet nach dem Essen einen zusätzlichen Handgriff. Soll die Pfanne regelmäßig in die Spülmaschine, kommt unbeschichteter Edelstahl infrage, sofern der Hersteller ihn dafür freigibt.
Häufige Fragen
Ja. Bei normalem Gebrauch sind nach heutigem Wissen keine gesundheitlichen Folgen zu erwarten, auch abgelöste Partikel werden unverdaut ausgeschieden. Wichtig ist, die leere Pfanne nie auf hoher Stufe stehen zu lassen. Ist die Beschichtung stark zerkratzt, tauschst du die Pfanne vorsorglich aus.
PFOA ist ein Stoff, der früher bei der Herstellung von PTFE verwendet wurde. „PFOA-frei“ heißt nicht, dass die Pfanne ohne Fluorchemie auskommt, meist steckt trotzdem PTFE in der Beschichtung. Wenn du darauf verzichten möchtest, achte auf Keramik oder auf Edelstahl und Eisen ohne Beschichtung.
Achte auf die Angabe zur Backofenfestigkeit, viele Edelstahlpfannen vertragen 250 °C. Pfannen mit Kunststoffgriff sind oft gar nicht oder nur bei niedriger Temperatur ofenfest. Für Frittata oder Überbackenes wählst du deshalb eine Pfanne mit Griff aus Edelstahl.
Eisen- und Gusseisenpfannen halten sehr lange und braten heiß an, wiegen aber deutlich mehr als Pfannen aus Aluminium oder Edelstahl. Sie dürfen nicht in die Spülmaschine und brauchen ab und zu etwas Öl. Als zweite Pfanne für Bratkartoffeln und Steaks sind sie eine gute Ergänzung.
Bei unbeschichteten Pfannen aus Edelstahl lohnt sich ein höherer Preis, weil sie viele Jahre halten. Bei beschichteten Pfannen nutzt sich die Beschichtung auch bei teuren Modellen mit der Zeit ab. Hier zählen ein dicker Boden und ein guter Griff mehr als der Preis.
Wie lange die Beschichtung hält, hängt stark vom Umgang ab: Hohe Hitze, Metallwender und die Spülmaschine verkürzen ihre Lebenszeit. Keramikbeschichtungen lassen meist früher nach als PTFE. Rechne bei täglicher Nutzung damit, dass du eine beschichtete Pfanne nach einigen Jahren ersetzt.
Mehr zu Bratpfannen
Edelstahl, Antihaft oder Keramik?
Das Material entscheidet, wie heiß du anbraten kannst, wie die Pfanne gespült wird und wie lange sie hält. In der Familienküche geht es meist um zwei Aufgaben: schnelles, fettarmes Braten am Morgen und kräftiges Anbraten am Abend. Die Übersicht zeigt, welches Material welche Aufgabe gut übernimmt.
| Material | Anbraten | Pflege | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Edelstahl, unbeschichtet | sehr heiß, kräftige Kruste | Spülmaschine, hält viele Jahre | Fleisch, Bratkartoffeln, Soßen |
| PTFE-Antihaft | mittlere Hitze, nie leer erhitzen | von Hand spülen, bei starken Kratzern ersetzen | Eier, Pfannkuchen, Fisch |
| Keramik | mittlere Hitze | von Hand spülen, Antihaftwirkung lässt früher nach | fettarmes Braten ohne PTFE |
| Eisen und Gusseisen | sehr heiß | keine Spülmaschine, ab und zu einölen | Steak, Bratkartoffeln, Ofengerichte |
Für die meisten Familien funktioniert eine Kombination: eine beschichtete Pfanne für Frühstück und Pfannkuchen und eine aus Edelstahl oder Eisen für alles, was Hitze braucht. So schonst du die Beschichtung, und sie hält länger. Kochst du auf Induktion, achte bei beiden auf einen dicken, flachen Boden, denn bei manchen Pfannen bräunt die Mitte deutlich stärker als der Rand.
Quellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung: „Geschirr mit PTFE-Antihaftbeschichtung: Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht zu erwarten“
- Verbraucherzentrale: „Pfannen und PFAS: Wie gefährlich ist die Teflon-Beschichtung?“
- Stiftung Warentest: „Pfannen-Test: Die besten Bratpfannen“
- Wikipedia: „Induktionskochfeld“
Änderungsprotokoll
- 01.10.2026: Ratgeber aktualisiert. Neu in den Favoriten sind Bratpfannen von Tefal, WMF, Silit und Aluwerk by Hensslers.
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