Wir haben elektrische Multikocher mit Schnellkochfunktion, mit und ohne Heißluftdeckel, nach Fassungsvermögen, nutzbarer Füllmenge, Leistung, Garprogrammen, Material des Innentopfs, Sicherheitsausstattung und Platzbedarf verglichen. Dazu kamen die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community, die unter der Woche für die ganze Familie kochen.
Unsere Favoriten für Multikocher
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Volumen: 6 Liter
Leistung: 1.000 Watt
Funktionen: Druckgaren, Heißluft, Dampf-Kombi
Unser Fazit
Uns überzeugt, dass Druckgaren und knuspriges Finish ohne Deckelwechsel im selben Topf gelingen. Bei geöffnetem Deckel braucht das Gerät rund 55 cm Höhe, unter Hängeschränken wird es eng, und das Kabel ist kurz.
Volumen: 8 Liter
Leistung: 1.500 Watt
Funktionen: Druckgaren, Heißluft, Sous-vide
Unser Fazit
Wer für vier Personen und gleich für den nächsten Tag mitkocht, profitiert von den 8 Litern. Der Wechsel zwischen Druck- und Heißluftdeckel ist ein zusätzlicher Handgriff.
Volumen: 6 Liter
Leistung: 1.000 Watt
Funktionen: 24 Programme, 3 Druckstufen
Unser Fazit
Für planbare Familienmahlzeiten ist die Startvorwahl bis zu 24 Stunden praktisch, der separate Hebel hält beim Dampfablassen Abstand zum heißen Dampf. Wer knusprige Beilagen möchte, braucht dafür weiterhin Backofen oder Heißluftfritteuse.
Weitere gute Multikocher lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Multikocher wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:
Volumen: 6 Liter, 4 Liter nutzbar
Leistung: 1.000 Watt
Funktionen: 14 Programme, Sous-vide
Unser Fazit
Leise und selbstständig gart das Gerät Eintöpfe, One-Pot-Pasta und Kartoffelpüree, das in etwa 10 bis 12 Minuten gelingt. Für den Preis fehlt eine Heißluftfunktion, wie sie die Kombigeräte bieten.
Volumen: 7,6 Liter
Leistung: 1.200 Watt
Funktionen: 10 Programme, Sous-vide
Unser Fazit
Im selben Topf anbraten und danach unter Druck garen spart Zeit und Geschirr, der Edelstahltopf darf in die Spülmaschine. Mit 7,6 Litern braucht das Gerät allerdings viel Stellfläche.
Volumen: 5,7 Liter
Leistung: 1.000 Watt
Funktionen: 7 Programme
Unser Fazit
Besonders Brühen, Joghurt und Milchreis gelingen unkompliziert, wodurch mehrere Einzelgeräte ersetzt werden können. Die Sautierfunktion bräunt Fleisch allerdings weniger kräftig als eine Pfanne auf dem Herd.
Volumen: 6 Liter
Leistung: 1.000 Watt
Funktionen: 18 Programme, 3 Druckstufen
Unser Fazit
Komplette Familienmahlzeiten passen in den großen Innentopf, die Antihaftbeschichtung macht das Spülen leicht. Die Beschichtung nutzt sich auf Dauer eher ab als ein Edelstahltopf.
Bestseller: Multikocher
Die meistverkauften Multikocher in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
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Darauf musst du bei einem Multikocher achten
Ein elektrischer Multikocher gart unter Druck, heizt und regelt dabei selbst und schaltet danach auf Warmhalten. Rühren, kneten oder zerkleinern kann er nicht. Nach der Kita hilft das: Ein Kind braucht Hilfe beim Umziehen, das andere hat schon Hunger, und der Eintopf gart ohne dich weiter.
Wann der Eintopf auf dem Tisch steht, hängt an mehr als der Garzeit im Rezept. Rechne am Feierabend mit der ganzen Zeit bis zum Teller. Druckaufbau und Druckabbau kommen noch dazu. Schneidest du das Gemüse schon morgens oder am Vorabend, ist das Gerät abends in wenigen Minuten befüllt.
Tipp: Unsere Empfehlungen für Schnellkochtöpfe für den Herd findet ihr hier.
Checkliste
- Fassungsvermögen: Für vier Personen sind 5,7 bis 6 Liter eine gute Größe. Beim Druckgaren darf der Topf meist nur zu zwei Dritteln voll sein, bei Reis und Hülsenfrüchten nur zur Hälfte. Von 6 Litern bleiben so 3 bis 4 Liter. Wer für den nächsten Tag mitkocht, nimmt besser 8 Liter.
- Zeitbedarf: Plane neben der Garzeit Druckaufbau und Druckabbau ein, je nach Füllmenge etwa 5 bis 20 Minuten und oft noch einmal so lange. Am meisten spart das Gerät bei Schmorgerichten und Hülsenfrüchten, bei Gemüse kaum.
- Heißluft: Ein Heißluftdeckel macht den Multikocher auch zur Heißluftfritteuse, für Eintöpfe, Suppen und Reis brauchst du ihn nicht unbedingt. Kombigeräte mit Heißluft sind rund 40 cm breit und wiegen über 10 kg. Wichtig ist die Höhe bei geöffnetem Deckel, denn unter Hängeschränken wird es sonst eng, und der Dampf braucht beim Ablassen freien Raum nach oben.
- Innentopf: Schau beim Innentopf genau hin, denn „Edelstahl“ meint in manchen Angeboten nur das Gehäuse. Edelstahl verträgt Metallbesteck und hat keine Beschichtung, die sich abnutzt, eine Antihaftbeschichtung erleichtert das Spülen nach Milchreis. Dichtungsringe passen nur zum jeweiligen Modell, bei bekannten Marken gibt es sie meist auch Jahre später noch.
- Sicherheit: Deckelverriegelung unter Druck, eine gut sichtbare Druckanzeige und ein Ablassschalter mit Abstand zum Dampfaustritt gehören zur Grundausstattung. Mit Kindern in der Küche zählt außerdem ein standfestes Gerät mit kurzem Kabelweg.
Häufige Fragen
Etwa 5,7 bis 6 Liter Nennvolumen sind eine brauchbare Ausgangsgröße für vier Personen. Weil die zulässige Füllmenge beim Druckgaren darunter liegt, können für große Portionen oder zusätzliche Reste etwa 7,5 bis 8 Liter sinnvoller sein. Die Portionsangaben im Angebot sind nur eine Orientierung, denn ein Eintopf beansprucht den Topf anders als ein großer Braten.
Bei einer zulässigen Zweidrittelfüllung sind es rechnerisch etwa 4 Liter für Lebensmittel und Flüssigkeit zusammen. Für quellende Zutaten gilt häufig eine Halbfüllungsgrenze, also etwa 3 Liter. Maßgeblich bleiben die Füllmarkierungen und die Anleitung des jeweiligen Geräts.
Neben Breite und Tiefe brauchst du die Höhe bei geöffnetem Deckel sowie die vorgeschriebenen Abstände für Dampf und Belüftung. Ein Gerät kann geschlossen unter den Schrank passen, ohne dort einen geeigneten Betriebsplatz zu haben. Bei zwei separaten Deckeln solltest du auch deren Stauraum berücksichtigen.
Das hängt davon ab, welche Eigenschaften dir wichtiger sind: Edelstahl kommt ohne verschleißende Antihaftschicht aus, eine Beschichtung kann dagegen das Anhaften verringern. Beide Varianten können für Familien passen. Hilfreich sind genaue Angaben zum Topfmaterial, zur Spülmaschinenfreigabe und zu den Kosten eines passenden Ersatztopfs.
Ein elektrischer Druck-Multikocher hat eine eigene Heizung und regelt den Garvorgang, besitzt aber normalerweise kein Messer oder Rührwerk wie eine Thermomix-Alternative beziehungsweise eine entsprechend ausgestattete Küchenmaschine. Ein Herd-Schnellkochtopf gart ebenfalls unter Druck, braucht dafür jedoch eine Kochplatte. Wenn du auch Zutaten zerkleinern oder Teig kneten möchtest, deckt ein solcher Multikocher diese Aufgaben nicht ab.
Ein Heißluftdeckel kann sich lohnen, wenn du regelmäßig knusprige Beilagen oder gebräunte Oberflächen möchtest und dafür kein separates Gerät nutzen willst. Für vier Personen ist die angegebene Lebensmittelmenge im Heißluftbetrieb aussagekräftiger als das gesamte Topfvolumen. Reicht die Korbfläche nur für mehrere Durchgänge, verlängert sich die Zubereitung entsprechend.
Wichtig sind eine Druckverriegelung des Deckels, eine verständliche Druckanzeige und Überhitzungsschutz. Eine Taste oder ein Schalter mit Abstand zum Dampfaustritt kann die Druckentlastung angenehmer machen. Eine Kindersicherung am Bedienfeld ist ein mögliches Extra, schützt aber nicht vor heißen Oberflächen oder austretendem Dampf.
Besonders relevant sind Dichtungsringe, ein passender Innentopf und gegebenenfalls austauschbare Deckel- oder Ventilteile. Dichtungsringe nutzen sich mit der Zeit ab und gehören zu den regelmäßigen Ersatzteilen. Entscheidend ist neben dem Preis, ob der Anbieter das Teil ausdrücklich für das gewählte Modell freigibt und im deutschen Handel anbietet.
Mehr zu Multikochern
Wie viel Zeit spart der Druck?
Für vier Portionen zählt beim Multikocher die Zeit bis zum Servieren, nicht allein die eingestellte Garzeit. Ob er dir unter der Woche Zeit spart, hängt davon ab, wie lange Druckaufbau, Druckabbau und mögliche Zusatzschritte wie Anbraten bei deinen üblichen Gerichten dauern. Die Tabelle zeigt, wo sich das Druckgaren lohnt und wo kaum.
| Gericht | Was zur Garzeit dazukommt | Lohnt das Druckgaren? |
|---|---|---|
| gedämpftes Gemüse | Druckaufbau dauert länger als das eigentliche Garen | kaum Zeitgewinn gegenüber dem Herd |
| Schmorgericht mit Fleisch | Anbraten vorher, natürlicher Druckabbau danach | ja, die Garzeit wird deutlich kürzer |
| Suppe für vier | langes Aufheizen, bis 40 Minuten Abkühlen | nur, wenn du die Gesamtzeit einplanst |
| Gericht mit Kruste | Druckabbau plus eigene Heißluftphase | spart den Backofen, aber keine Zeit |
Ein Rechenbeispiel: 15 Minuten Druckaufbau, 10 Minuten Garen und 15 Minuten Druckabbau ergeben 40 Minuten, noch ohne Schneiden oder Anbraten. Am meisten bringt ein Multikocher deshalb bei langen Schmorgerichten, Hülsenfrüchten und Brühen. Auch wenn das Gerät nicht schneller ist, nimmt es Arbeit ab: Es regelt selbst und hält das Essen warm, bis alle am Tisch sitzen.
Quellen
- Wikipedia: „Schnellkochtopf“
- Wikipedia: „Heißluftfritteuse“
Änderungsprotokoll
- 21.10.2026: Ratgeber veröffentlicht
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