Für diesen Ratgeber haben wir freistehende Kühlschränke ohne Gefrierfach verglichen, vom schmalen Tischgerät mit 90 Litern bis zum 186 cm hohen Standgerät, nach Nutzinhalt, Stellmaßen, Energieverbrauch und Lautstärke. Dazu kamen die Kaufhinweise der Verbraucherzentrale, der aktuelle Kühlschranktest der Stiftung Warentest, die EU-Vorgaben zum Energielabel und die Erfahrungen aus der WUNSCHKIND Community.
Unsere Favoriten für Kühlschränke ohne Gefrierfach
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Nutzinhalt: 402 Liter
Energieeffizienzklasse: D
Höhe: 186 cm
Unser Fazit
Wer samstags für die ganze Woche einkauft und Getränke, Vorräte und Vorgekochtes in einem Gerät unterbringen will, findet hier den meisten Platz. Die 0-Grad-Schublade zeigt ihren Nutzen vor allem bei Salat und Hackfleisch, die sich darin länger halten als im Gemüsefach. Er ist allerdings der teuerste Kühlschrank in unserer Auswahl und braucht viel Platz.
Nutzinhalt: 398 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 185 cm
Unser Fazit
Unsere Empfehlung für große Familien ist dieses Gerät, weil es viel Kühlraum zu einem fairen Preis bietet. Die vielen Ablagen machen es leicht, Frühstückssachen, Vorräte und Getränke getrennt zu lagern. Eine 0-Grad-Zone für Fleisch und Fisch hat er nicht.
Nutzinhalt: 242 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 143 cm
Unser Fazit
Als günstige Wahl reicht dieses mittelhohe Gerät für den normalen Wocheneinkauf. Gegenüber Bosch und Gorenje fehlen Umluft, Schnellkühlen und rund 150 Liter Stauraum. Auf Stufe 3 hält er etwa 5 °C.
Nutzinhalt: 126 Liter
Energieeffizienzklasse: C
Höhe: 85 cm
Unser Fazit
Kleinere Familien, die oft einkaufen, sind mit diesem Tischgerät gut versorgt, als Zweitgerät passt es in die Speisekammer. Gegenüber den Standgeräten fehlt vor allem Platz für einen Wocheneinkauf. Dafür läuft es so leise, dass es auch in der offenen Wohnküche nicht stört.
Weitere gute Kühlschränke ohne Gefrierfach lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Kühlschränke ohne Gefrierfach wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:
Nutzinhalt: 359 Liter
Energieeffizienzklasse: D
Höhe: 185 cm
Unser Fazit
Frisches Gemüse in großen Mengen und die Ausstattung eines Oberklasse-Kühlschranks: Dafür ist dieses Modell gebaut. Die drei Schubladen trennen Obst, Gemüse und Salat sauber voneinander. Das Modell ist allerdings noch neu auf dem Markt.
Nutzinhalt: 322 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 172 cm
Unser Fazit
Passt kein 185 cm hohes Gerät in die Küche, bietet dieser Kühlschrank trotzdem viel Stauraum. Mamas aus unserer WUNSCHKIND Community loben, dass er die eingestellte Temperatur zuverlässig hält. Die Glasböden lassen sich allerdings nur in wenigen Höhen versetzen.
Nutzinhalt: 242 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 144 cm
Unser Fazit
Mit einer Truhe im Keller genügt dieses solide Mittelklasse-Gerät, um in der Küche vor allem Frisches zu lagern. Die Temperatur bleibt stabil um 6 °C. Das untere Türfach wirkt bei schweren Flaschen nicht besonders belastbar.
Nutzinhalt: 230 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 142 cm
Unser Fazit
Viel Kühlraum auf wenig Grundfläche bringt dieses günstige Gerät unter. Auf mittlerer Stufe bleibt die Temperatur konstant. Drei Ablagen sind bei voller Beladung allerdings knapp.
Nutzinhalt: 133 Liter
Energieeffizienzklasse: D
Höhe: 84,5 cm
Unser Fazit
Im Keller als zweiter Kühlschrank für Getränke oder bei kleinen Familien als Hauptgerät macht das R49DPW eine gute Figur. Uns gefallen der leise Betrieb und der Innenraum, der für die Größe großzügig ausfällt. Bei einzelnen Geräten schließt die Tür oben nicht ganz bündig, ein Blick darauf nach der Lieferung lohnt sich.
Nutzinhalt: 133 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 84,5 cm
Unser Fazit
Für Getränke, Joghurt und Vorräte in der Speisekammer ist das ein günstiges Zweitgerät. Eltern erzählen uns vom sehr leisen Betrieb. Gegenüber dem Inverter-Modell von Bomann verbraucht es mehr Strom.
Nutzinhalt: 90 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 85 cm
Unser Fazit
Getränke im Keller oder Vorräte für Gäste sind sein Revier, als Hauptkühlschrank einer Familie ist es zu klein. Die Kühlleistung überzeugt uns. Das Gemüsefach fällt allerdings klein aus.
Bestseller: Kühlschrank ohne Gefrierfach
Die meistverkauften Vollraumkühlschränke in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
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Darauf musst du bei einem Kühlschrank ohne Gefrierfach achten
Endlich sind die Einkäufe ausgepackt, aber im Kühlschrank ist schon wieder kein Platz für die Joghurts der Kinder und das vorgekochte Essen für Montag. Wenn eure Tiefkühlkost ohnehin in einem separaten Gefrierschrank oder einer Truhe im Keller liegt, kann ein Kühlschrank ohne Gefrierfach sinnvoll sein. Sein gesamter Innenraum steht zum Kühlen zur Verfügung. Hier geht es um freistehende Vollraumkühlschränke, vom kompakten Tischgerät bis zum hohen Standgerät.
Wie viel Platz ihr braucht, zeigt sich besonders gut nach dem Großeinkauf. Ist der Kühlschrank dann bis in jede Ecke voll, oder würden anders angeordnete Ablagen schon helfen? Das lässt sich an euren Vorräten besser einschätzen als allein an der Personenzahl. Miss anschließend den Stellplatz aus und berücksichtige, wie weit die Tür aufgehen muss. Bei einem 186 cm hohen Standgerät lohnt sich auch ein Blick auf den Weg durch das Treppenhaus bis in die Küche.
Tipp: Soll das Gefrierfach doch im selben Gerät sitzen? Unsere Empfehlungen für Kühlschränke für Familien findet ihr hier.
Checkliste
- Kapazität: Wie viel Platz ihr braucht, hängt auch von euren Einkaufsgewohnheiten ab. Die Verbraucherzentrale nennt 100 bis 150 Liter für ein bis zwei Personen und 50 Liter für jede weitere Person. Für vier Personen sind das 200 bis 250 Liter. Bei einem großen Wocheneinkauf oder regelmäßigem Vorkochen darf es etwas mehr sein.
- Maße: Miss den Stellplatz in Höhe, Breite und Tiefe aus und berücksichtige die Lüftungsabstände aus der Anleitung. Tischgeräte sind meist etwa 85 cm hoch, Standgeräte 140 bis 186 cm. Neben einer Wand braucht die Tür genug Platz zum Öffnen, damit du die Gemüseschublade herausziehen kannst. Unter die Arbeitsplatte dürfen nur Modelle mit entsprechender Herstellerfreigabe.
- Innenraum: Höhenverstellbare Ablagen schaffen Platz für den großen Topf mit vorgekochtem Essen oder eine hohe Saftflasche. Je mehr Ablagen du versetzen kannst, desto leichter lässt sich der Kühlschrank an euren Einkauf anpassen.
- Stromkosten: Vergleiche den Jahresverbrauch in kWh auf dem Energielabel von Geräten mit ähnlich viel Nutzinhalt. Multiplizierst du ihn mit eurem Strompreis, erhältst du die jährlichen Kosten. Bei 120 kWh und 35 Cent pro kWh sind das rund 42 Euro. Für die gesamten Kühlkosten kommt ein separater Gefrierschrank noch dazu.
- Lautstärke: In einer offenen Wohnküche ist das Betriebsgeräusch auch am Esstisch oder auf dem Sofa zu hören. Die Geräuschklasse auf dem Energielabel hilft beim Vergleich: Klasse B umfasst 30 bis unter 36 dB(A), Klasse C 36 bis unter 42 dB(A). Die meisten Geräte in unserer Auswahl liegen zwischen 35 und 40 dB(A).
- Aufstellort: Für einen Kühlschrank in Keller, Garage oder Speisekammer zählt die Temperatur im Raum. Die Klimaklasse SN ist für 10 bis 32 °C ausgelegt, N beginnt erst bei 16 °C. Wird es dort im Winter kälter, liegt die Temperatur außerhalb des vorgesehenen Bereichs. Ein zuverlässiger Betrieb ist dann nicht gewährleistet.
- Ausstattung: Überlege, welche Extras euch im Alltag helfen. Ein Türalarm meldet sich, wenn die Kinder die Kühlschranktür offen lassen. Eine passende 0-Grad-Schublade kann Fleisch oder Salat länger frisch halten, je nach Feuchtigkeitseinstellung. Eine digitale Anzeige oder App ist dagegen kein Muss. Die Temperatur lässt sich auch mit einem einfachen Drehregler einstellen.
Tipp: Der passende Partner für den Vollraumkühlschrank steht oft im Keller. Unsere Empfehlungen für Tiefkühltruhen findet ihr hier.
Häufige Fragen
Ja, die Verbraucherzentrale nennt Kühlschränke ohne Gefrierfach als die Kühlgeräte mit dem geringsten Energiebedarf. Ein separater Gefrierschrank oder eine Truhe kommt beim Stromverbrauch allerdings hinzu. Die Kombination lohnt sich vor allem, wenn ihr regelmäßig größere Mengen einfriert und das kleine Eisfach im Kühlschrank ohnehin nicht reichen würde.
Ein Tischgerät mit 120 bis 135 Litern kann reichen, wenn ihr zu dritt seid und häufig kleinere Mengen einkauft. Prüfe dafür den Nutzinhalt und die Innenaufteilung, nicht nur die Außenmaße. Für eine Familie mit großem Wocheneinkauf bietet ein Standgerät deutlich mehr passenden Stauraum.
Das hängt von der Freigabe des Herstellers ab, denn freistehend bedeutet nicht automatisch unterbaufähig. Bei manchen Tischgeräten lässt sich die obere Platte abnehmen, bei anderen gehört sie fest zum Gerät. Prüfe vor dem Kauf die zulässige Unterbauhöhe und die Vorgaben zur Belüftung.
Eine Edelstahlfront passt gut in viele Küchen, zeigt je nach Oberfläche aber Fingerabdrücke recht deutlich. Wenn dich das stört, ist eine weiße Front oder eine Oberfläche mit ausgewiesenem Fingerabdruckschutz die pflegeleichtere Wahl. Prüfe auch die Materialangabe, denn Edelstahloptik beschreibt zunächst nur das Aussehen.
Wenn ihr viel Obst und Gemüse kauft, ist eine geräumige Schublade mit Feuchteregler sinnvoll. Für frischen Fisch, Fleisch oder Salat lohnt sich ein Fach nahe 0 °C, wie es einige Standgeräte bieten. Lies die Angaben zu Temperatur und Eignung genau, weil Hersteller unter Frischefach unterschiedliche Ausstattungen verstehen.
NoFrost ist vor allem bei Gefriergeräten relevant und sollte bei einem Kühlschrank ohne Gefrierfach nicht allein die Kaufentscheidung bestimmen. Prüfe stattdessen, ob der Kühlraum automatisch abtaut und ob das Gerät eine Umluftkühlung bietet. Diese Angaben beschreiben unterschiedliche Funktionen und sind nicht austauschbar.
Zu den laufenden Kosten gehört vor allem der Strom, den du mit dem Jahresverbrauch auf dem Energielabel und deinem Tarif abschätzt. Rechne den Verbrauch des separaten Gefriergeräts hinzu, wenn du die Kosten eurer gesamten Kühlung vergleichen möchtest. Prüfe außerdem vor der Bestellung, ob Lieferung bis zum Stellplatz, Mitnahme des Altgeräts oder ein Wechsel des Türanschlags extra kosten.
Mehr zu Vollraumkühlschränken
Welche Gerätegröße passt zu euch?
Ein Vollraumkühlschrank wächst vor allem in die Höhe, die Breite bleibt meist bei 50 bis 60 cm. Mehr Liter helfen aber nur, wenn ihr sie auch füllt: Ein Wocheneinkauf braucht mehr Platz als drei kleine Einkäufe unter der Woche. Die Tabelle zeigt typische Gerätegrößen und wofür sie im Familienalltag reichen.
| Gerätegröße | Maße | Passt, wenn … | Darauf achten |
|---|---|---|---|
| Schmales Tischgerät, etwa 90 Liter | 85 cm hoch, unter 50 cm breit | ihr ein Zweitgerät für Getränke oder Vorräte sucht | Das Gemüsefach ist klein, ein Wocheneinkauf passt nicht hinein. |
| Tischgerät, 125 bis 135 Liter | 85 cm hoch, 55 bis 60 cm breit | ihr häufig in kleinen Mengen einkauft | Unter die Arbeitsplatte nur mit Freigabe des Herstellers. |
| Mittleres Standgerät, 230 bis 250 Liter | 142 bis 144 cm hoch, 55 bis 60 cm breit | ihr zu dritt oder zu viert seid und die Truhe im Keller habt | Viele Modelle dieser Größe musst du von Hand abtauen. |
| Hohes Standgerät, 320 bis 400 Liter | 172 bis 186 cm hoch, 60 cm breit | ihr einmal pro Woche groß einkauft und Getränke kühlt | Die oberen Fächer erreichen Kinder nicht, Transportweg vorher messen. |
Vergleiche beim Kauf den Nutzinhalt, nicht das Gesamtvolumen. Manche Geräte zählen ein Kaltlagerfach mit, das sich nur für Fleisch, Fisch oder Salat eignet. Plane außerdem etwas Reserve ein: Ein Kühlschrank, der direkt nach dem Einkauf randvoll ist, kühlt neu eingeräumte Lebensmittel langsamer herunter.
Quellen
- Verbraucherzentrale: „So finden Sie den passenden Kühlschrank“
- Stiftung Warentest: „Kühlschränke im Test“
- EUR-Lex: „Delegierte Verordnung (EU) 2019/2016 zur Energieverbrauchskennzeichnung von Kühlgeräten“
Änderungsprotokoll
- 03.10.2026: Ratgeber veröffentlicht
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