Die besten Kühlschränke ohne Gefrierfach für Familien

Ohne Gefrierfach steht der ganze Innenraum zum Kühlen bereit. Das passt, wenn eure Tiefkühlkost im Gefrierschrank oder in der Truhe liegt. Welche Modelle wir empfehlen, liest du hier.

Für diesen Ratgeber haben wir freistehende Kühlschränke ohne Gefrierfach verglichen, vom schmalen Tischgerät mit 90 Litern bis zum 186 cm hohen Standgerät, nach Nutzinhalt, Stellmaßen, Energieverbrauch und Lautstärke. Dazu kamen die Kaufhinweise der Verbraucherzentrale, der aktuelle Kühlschranktest der Stiftung Warentest, die EU-Vorgaben zum Energielabel und die Erfahrungen aus der WUNSCHKIND Community.

Unsere Favoriten für Kühlschränke ohne Gefrierfach

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

Standkühlschrank „Serie 4“ mit 402 Litern von Bosch
Mit 402 Litern Nutzinhalt ist das 186 cm hohe Gerät das größte in unserer Auswahl und für Familien gemacht, die einmal pro Woche groß einkaufen. Die breite VitaFresh-XXL-Schublade hält Fleisch, Fisch und Salat bei knapp 0 °C länger frisch als ein normales Gemüsefach. Ein Umluftsystem verteilt die Kälte gleichmäßig, sodass auch die oberen Ablagen kühl bleiben, und ein Türalarm meldet sich, wenn die Tür offen steht. Mit Energieklasse D braucht er 138 kWh im Jahr, für seine Größe ein guter Wert, mit 39 dB(A) liegt er im Mittelfeld. Vor der Bestellung lohnt es sich, Nische und Transportweg auszumessen, denn mit 186 x 60 x 66 cm ist er auch das sperrigste Modell.
Nutzinhalt: 402 Liter
Energieeffizienzklasse: D
Höhe: 186 cm

Unser Fazit
Wer samstags für die ganze Woche einkauft und Getränke, Vorräte und Vorgekochtes in einem Gerät unterbringen will, findet hier den meisten Platz. Die 0-Grad-Schublade zeigt ihren Nutzen vor allem bei Salat und Hackfleisch, die sich darin länger halten als im Gemüsefach. Er ist allerdings der teuerste Kühlschrank in unserer Auswahl und braucht viel Platz.
Angebot
Standkühlschrank mit 398 Litern und Umluft von Gorenje
Der 185 cm hohe Vollraumkühlschrank bietet mit 398 Litern fast so viel Platz wie das Bosch-Modell, ist aber deutlich günstiger. Sieben Glasablagen, davon sechs verstellbar, und eine große Schublade für Obst und Gemüse nehmen den Wocheneinkauf einer vierköpfigen Familie auf. Ein Ventilator an der Rückwand verteilt die Kälte, und nach dem Einräumen kühlt die Schnellkühlfunktion frische Ware zügig herunter. Mit Energieklasse E und 123 kWh im Jahr verbraucht er etwas weniger Strom als der Bosch, mit 38 dB(A) arbeitet er etwas leiser. Die Tür lässt sich direkt neben einer Wand öffnen und auf die andere Seite umsetzen.
Nutzinhalt: 398 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 185 cm

Unser Fazit
Unsere Empfehlung für große Familien ist dieses Gerät, weil es viel Kühlraum zu einem fairen Preis bietet. Die vielen Ablagen machen es leicht, Frühstückssachen, Vorräte und Getränke getrennt zu lagern. Eine 0-Grad-Zone für Fleisch und Fisch hat er nicht.
Standkühlschrank mit 242 Litern von Exquisit
Das 143 cm hohe Gerät bietet 242 Liter auf fünf Glasablagen, dazu eine Flaschenablage und eine Gemüseschublade. Die Temperatur wird über einen Drehregler eingestellt, der Kühlraum muss von Zeit zu Zeit von Hand abgetaut werden.
Nutzinhalt: 242 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 143 cm

Unser Fazit
Als günstige Wahl reicht dieses mittelhohe Gerät für den normalen Wocheneinkauf. Gegenüber Bosch und Gorenje fehlen Umluft, Schnellkühlen und rund 150 Liter Stauraum. Auf Stufe 3 hält er etwa 5 °C.
Tischkühlschrank mit Inverter-Kompressor von Bomann
Das 85 cm hohe Tischgerät fasst 126 Liter und erreicht mit seinem Inverter-Kompressor Energieklasse C, die beste in unserer Auswahl. Mit 35 dB ist es auch das leiseste Gerät, auf den Kompressor gibt Bomann fünf Jahre Garantie. Innen gibt es drei Glasablagen, die sich auf sechs Ebenen einsetzen lassen, drei Türablagen und ein Gemüsefach.
Nutzinhalt: 126 Liter
Energieeffizienzklasse: C
Höhe: 85 cm

Unser Fazit
Kleinere Familien, die oft einkaufen, sind mit diesem Tischgerät gut versorgt, als Zweitgerät passt es in die Speisekammer. Gegenüber den Standgeräten fehlt vor allem Platz für einen Wocheneinkauf. Dafür läuft es so leise, dass es auch in der offenen Wohnküche nicht stört.

Weitere gute Kühlschränke ohne Gefrierfach lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Kühlschränke ohne Gefrierfach wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:

Standkühlschrank mit NoFrost und Kaltlagerfach von Exquisit
Der 185 cm hohe Kühlschrank fasst 359 Liter, davon 15 Liter in einem eigenen Kaltlagerfach für Fleisch, Fisch und Wurst. Drei Gemüseschubladen mit Feuchteregler bieten viel Platz, wenn viel Obst und Gemüse auf den Tisch kommt. Die Temperatur wird elektronisch eingestellt und an der Anzeige abgelesen, dazu gibt es Schnellkühlen, einen Urlaubsmodus und einen Türalarm. Dank NoFrost bildet sich kein Eis an der Rückwand, das Abtauen entfällt also. Mit 185 x 60 x 66 cm braucht er den Platz eines großen Standgeräts, Energieklasse D liegt im Mittelfeld unserer Auswahl.
Nutzinhalt: 359 Liter
Energieeffizienzklasse: D
Höhe: 185 cm

Unser Fazit
Frisches Gemüse in großen Mengen und die Ausstattung eines Oberklasse-Kühlschranks: Dafür ist dieses Modell gebaut. Die drei Schubladen trennen Obst, Gemüse und Salat sauber voneinander. Das Modell ist allerdings noch neu auf dem Markt.
Angebot
Standkühlschrank mit NoFrost und 322 Litern von Bomann
Mit 172 cm ist das Gerät etwas niedriger als die großen Standkühlschränke, fasst aber 322 Liter auf fünf Glasablagen, vier Türablagen, einem Frischhaltefach und einem Gemüsefach. Ein Umluftsystem verteilt die Kälte gleichmäßig, NoFrost verhindert Eis und Kondenswasser an der Rückwand. Die Temperatur lässt sich elektronisch zwischen 2 und 8 °C einstellen, eine Schnellkühlfunktion hilft nach dem Großeinkauf. Mit 38 dB läuft er leise, der Jahresverbrauch liegt bei 137 kWh. Eine angelehnte Tür zieht er selbst zu, und der Türanschlag lässt sich auf die andere Seite wechseln.
Nutzinhalt: 322 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 172 cm

Unser Fazit
Passt kein 185 cm hohes Gerät in die Küche, bietet dieser Kühlschrank trotzdem viel Stauraum. Mamas aus unserer WUNSCHKIND Community loben, dass er die eingestellte Temperatur zuverlässig hält. Die Glasböden lassen sich allerdings nur in wenigen Höhen versetzen.
Angebot
Standkühlschrank mit 242 Litern und CrispZone von Gorenje
Das 144 cm hohe Gerät bietet 242 Liter auf fünf Ablagen und eine CrispZone-Schublade für Obst und Gemüse. Der Kühlraum taut automatisch ab, die Tür lässt sich auf die andere Seite umsetzen.
Nutzinhalt: 242 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 144 cm

Unser Fazit
Mit einer Truhe im Keller genügt dieses solide Mittelklasse-Gerät, um in der Küche vor allem Frisches zu lagern. Die Temperatur bleibt stabil um 6 °C. Das untere Türfach wirkt bei schweren Flaschen nicht besonders belastbar.
Angebot
Standkühlschrank mit 230 Litern von Comfee
Das 142 cm hohe und 55 cm breite Gerät bietet 230 Liter auf drei Glasablagen, dazu vier Türfächer und eine Gemüseschublade. Die Temperatur wird mechanisch zwischen 1 und 10 °C geregelt.
Nutzinhalt: 230 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 142 cm

Unser Fazit
Viel Kühlraum auf wenig Grundfläche bringt dieses günstige Gerät unter. Auf mittlerer Stufe bleibt die Temperatur konstant. Drei Ablagen sind bei voller Beladung allerdings knapp.
Tischkühlschrank „R49DPW“ von Gorenje
Das 85 cm hohe Tischgerät fasst 133 Liter auf zwei Glasablagen und einer Gemüseschublade. Energieklasse D ist für ein Tischgerät dieser Preisklasse ein guter Wert, abgetaut wird es von Hand.
Nutzinhalt: 133 Liter
Energieeffizienzklasse: D
Höhe: 84,5 cm

Unser Fazit
Im Keller als zweiter Kühlschrank für Getränke oder bei kleinen Familien als Hauptgerät macht das R49DPW eine gute Figur. Uns gefallen der leise Betrieb und der Innenraum, der für die Größe großzügig ausfällt. Bei einzelnen Geräten schließt die Tür oben nicht ganz bündig, ein Blick darauf nach der Lieferung lohnt sich.
Tischkühlschrank „VS 2185.1“ von Bomann
Das 85 cm hohe Tischgerät fasst 133 Liter auf drei Glasablagen, dazu kommen drei Türablagen, zwei Eierablagen und eine Gemüseschale. Die Temperatur lässt sich stufenlos einstellen, im Jahr verbraucht es 90 kWh.
Nutzinhalt: 133 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 84,5 cm

Unser Fazit
Für Getränke, Joghurt und Vorräte in der Speisekammer ist das ein günstiges Zweitgerät. Eltern erzählen uns vom sehr leisen Betrieb. Gegenüber dem Inverter-Modell von Bomann verbraucht es mehr Strom.
Angebot
Schmaler Tischkühlschrank mit 90 Litern von homeX
Mit 47,5 cm Breite ist das 85 cm hohe Gerät das schmalste in unserer Auswahl. Drei verstellbare Glasablagen, drei Türfächer und eine Gemüseschublade reichen für Getränke, Snacks und Vorräte, mit 37 dB läuft es leise.
Nutzinhalt: 90 Liter
Energieeffizienzklasse: E
Höhe: 85 cm

Unser Fazit
Getränke im Keller oder Vorräte für Gäste sind sein Revier, als Hauptkühlschrank einer Familie ist es zu klein. Die Kühlleistung überzeugt uns. Das Gemüsefach fällt allerdings klein aus.

Bestseller: Kühlschrank ohne Gefrierfach

Die meistverkauften Vollraumkühlschränke in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft? Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.


Darauf musst du bei einem Kühlschrank ohne Gefrierfach achten

Endlich sind die Einkäufe ausgepackt, aber im Kühlschrank ist schon wieder kein Platz für die Joghurts der Kinder und das vorgekochte Essen für Montag. Wenn eure Tiefkühlkost ohnehin in einem separaten Gefrierschrank oder einer Truhe im Keller liegt, kann ein Kühlschrank ohne Gefrierfach sinnvoll sein. Sein gesamter Innenraum steht zum Kühlen zur Verfügung. Hier geht es um freistehende Vollraumkühlschränke, vom kompakten Tischgerät bis zum hohen Standgerät.

Wie viel Platz ihr braucht, zeigt sich besonders gut nach dem Großeinkauf. Ist der Kühlschrank dann bis in jede Ecke voll, oder würden anders angeordnete Ablagen schon helfen? Das lässt sich an euren Vorräten besser einschätzen als allein an der Personenzahl. Miss anschließend den Stellplatz aus und berücksichtige, wie weit die Tür aufgehen muss. Bei einem 186 cm hohen Standgerät lohnt sich auch ein Blick auf den Weg durch das Treppenhaus bis in die Küche.

Tipp: Soll das Gefrierfach doch im selben Gerät sitzen? Unsere Empfehlungen für Kühlschränke für Familien findet ihr hier.

Checkliste

  • Kapazität: Wie viel Platz ihr braucht, hängt auch von euren Einkaufsgewohnheiten ab. Die Verbraucherzentrale nennt 100 bis 150 Liter für ein bis zwei Personen und 50 Liter für jede weitere Person. Für vier Personen sind das 200 bis 250 Liter. Bei einem großen Wocheneinkauf oder regelmäßigem Vorkochen darf es etwas mehr sein.
  • Maße: Miss den Stellplatz in Höhe, Breite und Tiefe aus und berücksichtige die Lüftungsabstände aus der Anleitung. Tischgeräte sind meist etwa 85 cm hoch, Standgeräte 140 bis 186 cm. Neben einer Wand braucht die Tür genug Platz zum Öffnen, damit du die Gemüseschublade herausziehen kannst. Unter die Arbeitsplatte dürfen nur Modelle mit entsprechender Herstellerfreigabe.
  • Innenraum: Höhenverstellbare Ablagen schaffen Platz für den großen Topf mit vorgekochtem Essen oder eine hohe Saftflasche. Je mehr Ablagen du versetzen kannst, desto leichter lässt sich der Kühlschrank an euren Einkauf anpassen.
  • Stromkosten: Vergleiche den Jahresverbrauch in kWh auf dem Energielabel von Geräten mit ähnlich viel Nutzinhalt. Multiplizierst du ihn mit eurem Strompreis, erhältst du die jährlichen Kosten. Bei 120 kWh und 35 Cent pro kWh sind das rund 42 Euro. Für die gesamten Kühlkosten kommt ein separater Gefrierschrank noch dazu.
  • Lautstärke: In einer offenen Wohnküche ist das Betriebsgeräusch auch am Esstisch oder auf dem Sofa zu hören. Die Geräuschklasse auf dem Energielabel hilft beim Vergleich: Klasse B umfasst 30 bis unter 36 dB(A), Klasse C 36 bis unter 42 dB(A). Die meisten Geräte in unserer Auswahl liegen zwischen 35 und 40 dB(A).
  • Aufstellort: Für einen Kühlschrank in Keller, Garage oder Speisekammer zählt die Temperatur im Raum. Die Klimaklasse SN ist für 10 bis 32 °C ausgelegt, N beginnt erst bei 16 °C. Wird es dort im Winter kälter, liegt die Temperatur außerhalb des vorgesehenen Bereichs. Ein zuverlässiger Betrieb ist dann nicht gewährleistet.
  • Ausstattung: Überlege, welche Extras euch im Alltag helfen. Ein Türalarm meldet sich, wenn die Kinder die Kühlschranktür offen lassen. Eine passende 0-Grad-Schublade kann Fleisch oder Salat länger frisch halten, je nach Feuchtigkeitseinstellung. Eine digitale Anzeige oder App ist dagegen kein Muss. Die Temperatur lässt sich auch mit einem einfachen Drehregler einstellen.

Tipp: Der passende Partner für den Vollraumkühlschrank steht oft im Keller. Unsere Empfehlungen für Tiefkühltruhen findet ihr hier.

Häufige Fragen

Ist ein Kühlschrank ohne Gefrierfach sparsamer als einer mit Gefrierfach?

Ja, die Verbraucherzentrale nennt Kühlschränke ohne Gefrierfach als die Kühlgeräte mit dem geringsten Energiebedarf. Ein separater Gefrierschrank oder eine Truhe kommt beim Stromverbrauch allerdings hinzu. Die Kombination lohnt sich vor allem, wenn ihr regelmäßig größere Mengen einfriert und das kleine Eisfach im Kühlschrank ohnehin nicht reichen würde.

Reicht ein Tischkühlschrank ohne Gefrierfach als Hauptgerät für eine Familie?

Ein Tischgerät mit 120 bis 135 Litern kann reichen, wenn ihr zu dritt seid und häufig kleinere Mengen einkauft. Prüfe dafür den Nutzinhalt und die Innenaufteilung, nicht nur die Außenmaße. Für eine Familie mit großem Wocheneinkauf bietet ein Standgerät deutlich mehr passenden Stauraum.

Kann jeder freistehende Tischkühlschrank unter eine Arbeitsplatte gestellt werden?

Das hängt von der Freigabe des Herstellers ab, denn freistehend bedeutet nicht automatisch unterbaufähig. Bei manchen Tischgeräten lässt sich die obere Platte abnehmen, bei anderen gehört sie fest zum Gerät. Prüfe vor dem Kauf die zulässige Unterbauhöhe und die Vorgaben zur Belüftung.

Lohnt sich eine Edelstahlfront, wenn kleine Kinder im Haushalt leben?

Eine Edelstahlfront passt gut in viele Küchen, zeigt je nach Oberfläche aber Fingerabdrücke recht deutlich. Wenn dich das stört, ist eine weiße Front oder eine Oberfläche mit ausgewiesenem Fingerabdruckschutz die pflegeleichtere Wahl. Prüfe auch die Materialangabe, denn Edelstahloptik beschreibt zunächst nur das Aussehen.

Welche Frischefächer sind vor dem Kauf einen genaueren Blick wert?

Wenn ihr viel Obst und Gemüse kauft, ist eine geräumige Schublade mit Feuchteregler sinnvoll. Für frischen Fisch, Fleisch oder Salat lohnt sich ein Fach nahe 0 °C, wie es einige Standgeräte bieten. Lies die Angaben zu Temperatur und Eignung genau, weil Hersteller unter Frischefach unterschiedliche Ausstattungen verstehen.

Brauche ich bei einem Vollraumkühlschrank NoFrost?

NoFrost ist vor allem bei Gefriergeräten relevant und sollte bei einem Kühlschrank ohne Gefrierfach nicht allein die Kaufentscheidung bestimmen. Prüfe stattdessen, ob der Kühlraum automatisch abtaut und ob das Gerät eine Umluftkühlung bietet. Diese Angaben beschreiben unterschiedliche Funktionen und sind nicht austauschbar.

Welche Folgekosten sollte ich neben dem Kaufpreis einplanen?

Zu den laufenden Kosten gehört vor allem der Strom, den du mit dem Jahresverbrauch auf dem Energielabel und deinem Tarif abschätzt. Rechne den Verbrauch des separaten Gefriergeräts hinzu, wenn du die Kosten eurer gesamten Kühlung vergleichen möchtest. Prüfe außerdem vor der Bestellung, ob Lieferung bis zum Stellplatz, Mitnahme des Altgeräts oder ein Wechsel des Türanschlags extra kosten.

Mehr zu Vollraumkühlschränken

Welche Gerätegröße passt zu euch?

Ein Vollraumkühlschrank wächst vor allem in die Höhe, die Breite bleibt meist bei 50 bis 60 cm. Mehr Liter helfen aber nur, wenn ihr sie auch füllt: Ein Wocheneinkauf braucht mehr Platz als drei kleine Einkäufe unter der Woche. Die Tabelle zeigt typische Gerätegrößen und wofür sie im Familienalltag reichen.

GerätegrößeMaßePasst, wenn …Darauf achten
Schmales Tischgerät, etwa 90 Liter85 cm hoch, unter 50 cm breitihr ein Zweitgerät für Getränke oder Vorräte suchtDas Gemüsefach ist klein, ein Wocheneinkauf passt nicht hinein.
Tischgerät, 125 bis 135 Liter85 cm hoch, 55 bis 60 cm breitihr häufig in kleinen Mengen einkauftUnter die Arbeitsplatte nur mit Freigabe des Herstellers.
Mittleres Standgerät, 230 bis 250 Liter142 bis 144 cm hoch, 55 bis 60 cm breitihr zu dritt oder zu viert seid und die Truhe im Keller habtViele Modelle dieser Größe musst du von Hand abtauen.
Hohes Standgerät, 320 bis 400 Liter172 bis 186 cm hoch, 60 cm breitihr einmal pro Woche groß einkauft und Getränke kühltDie oberen Fächer erreichen Kinder nicht, Transportweg vorher messen.

Vergleiche beim Kauf den Nutzinhalt, nicht das Gesamtvolumen. Manche Geräte zählen ein Kaltlagerfach mit, das sich nur für Fleisch, Fisch oder Salat eignet. Plane außerdem etwas Reserve ein: Ein Kühlschrank, der direkt nach dem Einkauf randvoll ist, kühlt neu eingeräumte Lebensmittel langsamer herunter.

Änderungsprotokoll

  • 03.10.2026: Ratgeber veröffentlicht

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