Die besten Kartoffelpressen für cremiges Püree

Eine Kartoffelpresse mit langem Hebel macht Püree feiner als jeder Stampfer und spart Kraft. Welche Pressen wir empfehlen und wann sich Wechselscheiben lohnen, liest du hier.

Für diesen Ratgeber haben wir Hebelpressen aus Edelstahl, Alu-Druckguss und verzinntem Stahl verglichen, mit fester Lochung und mit Wechselscheiben. Wichtig waren uns Grifflänge, Fassungsvermögen, Halt auf dem Topf und die Reinigung. Dazu kamen die Hinweise des Bundeszentrums für Ernährung zu den Kochtypen der Kartoffel und die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.

Unsere Favoriten für Kartoffelpressen

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

Kartoffelpresse „Triangel“ aus Edelstahl von Westmark
Die Triangel ist für Familien gedacht, die regelmäßig Püree, Klöße oder Gnocchi machen und eine Presse für viele Jahre suchen. Der dreieckige Presskorb hat an zwei Seiten eine feine Rundlochung, das Püree tritt also an zwei Flächen gleichzeitig aus. Die Presse besteht vollständig aus rostfreiem Edelstahl und ist mit den langen Hebelgriffen 30 cm lang. In den Korb passen rund 250 ml, für eine große Schüssel Püree presst du in mehreren Durchgängen. Zum Reinigen nimmst du die Presse auseinander, sie darf in die Spülmaschine. Wechselscheiben hat sie nicht, für Spätzle ist sie deshalb nicht gemacht.
Material: Edelstahl
Länge: 30 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Wenn sonntags Klöße auf den Tisch kommen, drückst du den Teig damit schnell und gleichmäßig. In der Spülmaschine braucht die Presse wegen ihrer Größe allerdings viel Platz.
Kartoffelpresse aus Edelstahl 18/10 von RÖSLE
Die Presse aus Edelstahl 18/10 richtet sich an alle, die oft Kartoffelpüree machen und Wert auf eine stabile Mechanik legen. Die 31,4 cm langen Griffe haben eine optimierte Übersetzung, dadurch drückst du auch größere Mengen ohne viel Kraft durch. Der Presskorb hat 9,5 cm Durchmesser, den Siebeinsatz nimmst du zum Reinigen heraus. Eine Auflage am vorderen Ende hält die Presse sicher auf Topf oder Schüssel, sodass du mit beiden Händen drücken kannst. Die Griffe aus Kunststoff liegen gut in der Hand. Wechselscheiben gehören nicht dazu.
Material: Edelstahl 18/10
Länge: 31,4 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Die Presse ist die richtige Wahl, wenn du regelmäßig viel Püree für eine große Familie machst und dir eine stabile Presse ohne lose Scheiben wichtig ist. Für Spätzle brauchst du ein anderes Gerät.
Angebot
Kartoffelpresse „Gourmet“ aus Cromargan von WMF
Die Presse besteht aus poliertem Cromargan Edelstahl 18/10 und ist 26,5 cm lang. Der Presskorb hat 8 cm Durchmesser und eine feste Lochung mit 2,5 mm, das ergibt ein feines, gleichmäßiges Püree. Ein Auflagehaken hält sie stabil auf Töpfen und Schüsseln. Sie hat keine herausnehmbaren Teile, in denen sich Reste festsetzen, und darf in die Spülmaschine.
Material: Cromargan Edelstahl 18/10
Länge: 26,5 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Für den Kartoffelbrei unter der Woche holst du sie schnell aus der Schublade und spülst sie ebenso schnell wieder ab. Für Spätzle ist sie nicht vorgesehen.
Angebot
Kartoffelpresse mit 0,6-Liter-Korb von Sopito
Die Presse aus rostfreiem Edelstahl hat einen großen Korb mit 0,6 Litern und lange Hebelgriffe, sie ist 30 cm lang. Sie lässt sich zerlegen und darf in die Spülmaschine.
Material: Edelstahl
Länge: 30 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Das ist die günstige Alternative für alle, die regelmäßig Püree für mehrere Personen machen. Gegenüber den Markenpressen wirkt sie einfacher verarbeitet, und bei größeren Mengen brauchst du etwas mehr Kraft.

Weitere gute Kartoffelpressen lt. Erfahrungsberichten

Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Kartoffelpressen wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:

Kartoffel- und Spätzlepresse aus Alu-Druckguss von Leifheit
Die Presse aus Alu-Druckguss ist für Kartoffelbrei, Gemüsepüree, Spätzle und Spaghettieis gedacht und mit 42 cm die längste in unserer Auswahl. Integrierte Auflagehaken halten sie sicher auf dem Topf, ohne dass sie kippelt. Über einen herausnehmbaren Stift zerlegst du sie zum Reinigen, sie darf in die Spülmaschine.
Material: Alu-Druckguss
Länge: 42 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Die Presse passt zu Familien, bei denen neben Püree auch regelmäßig Spätzle auf den Tisch kommen. Aluminium ist leichter als Edelstahl, das merkst du beim Halten über dem Topf.
Kartoffelpresse mit 3 Wechselscheiben von Valuxe
Die Presse aus Edelstahl hat drei Wechselscheiben für feines, mittleres und grobes Ergebnis, vom Püree bis zum Spätzleteig. Der Pressbehälter fasst etwa 450 g Kartoffeln, und die Presse ist spülmaschinengeeignet.
Material: Edelstahl und Kunststoff
Länge: 32 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Wenn du zwischen Püree, Knödelteig und Spätzle wechselst, deckst du mit den Scheiben alles mit einem Gerät ab. Bei mehreren Durchgängen drücken die Innenkanten der Griffe etwas in die Finger.
Angebot
Kartoffelpresse mit 650-ml-Korb von SPEENSUN
Die Presse aus Edelstahl hat einen besonders großen Korb mit 650 ml und lange Hebelgriffe, sie ist 33 cm lang. Alle Teile dürfen in die Spülmaschine.
Material: Edelstahl 430
Länge: 33 cm
Spülmaschinenfest: Ja

Unser Fazit
Mit dem großen Korb kommst du bei einer Familienportion mit wenigen Durchgängen aus. Bei großen Mengen bleiben gelegentlich Reste im Korb, die du nachpresst.
Kartoffelpresse aus verzinntem Stahl von Fackelmann
Die klassische Presse aus verzinntem Stahl ist 28,5 cm lang und für Püree, Knödelteig und Spaghettieis gedacht. Sie gehört nicht in die Spülmaschine, du spülst sie von Hand und trocknest sie gleich ab.
Material: Stahl, verzinnt
Länge: 28,5 cm
Spülmaschinenfest: Nein

Unser Fazit
Die einfache Presse reicht, wenn Püree bei euch nur ab und zu auf den Tisch kommt. Gegenüber den Edelstahlmodellen braucht sie mehr Pflege.

Bestseller: Kartoffelpresse

Die meistverkauften Kartoffelquetschen in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

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Darauf musst du bei einer Kartoffelpresse achten

Wenn sonntags Braten mit Püree auf den Tisch kommt, will jeder einen vollen Teller, und mit dem Stampfer bleiben oft Klümpchen. Mit einer Hebelpresse drückst du die heißen Kartoffeln durch den Lochboden und hast in wenigen Minuten ein lockeres, gleichmäßiges Püree. Das klappt auch für Klöße, Gnocchi und mit der passenden Scheibe für Spätzle.

Wenn du Kartoffeln für die ganze Familie presst, zählen vor allem lange Griffe und guter Halt am Topf. Griffe um 30 cm erleichtern das Zusammendrücken, weil du weniger Kraft brauchst als bei kurzen Hebeln. Eine Auflage für den Topfrand stützt die Presse beim Arbeiten ab. Das ist besonders angenehm, wenn mehrere Portionen nacheinander durch die Presse müssen.

Tipp: Unsere Empfehlungen für Kochtopf-Sets findet ihr hier.

Checkliste

  • Griffe: Lange Griffe erleichtern das Pressen, besonders wenn du mehrere Portionen nacheinander verarbeitest. Rund 30 cm bieten eine gute Hebelwirkung, bei kürzeren Griffen brauchst du mehr Kraft. Glatte Innenkanten verhindern, dass die Griffe unangenehm in die Finger drücken.
  • Korbgröße: Wähle die Korbgröße danach, wie viele Kartoffeln bei euch gewöhnlich im Topf landen. Klassische Pressen fassen etwa 250 ml, große Modelle 600 bis 650 ml. Für eine Familie mit mehreren Kindern bedeutet ein größerer Korb weniger Nachfüllen und Pressen.
  • Lochung: Eine feine Lochung um 2,5 mm ergibt eine gleichmäßige Kartoffelmasse für Püree und Gnocchi. Dafür reicht eine feste Lochung aus. Wechselbare Scheiben sind sinnvoll, wenn du die Presse auch für Spätzle oder gröbere Beilagen verwenden möchtest.
  • Material: Edelstahl eignet sich für häufigen Gebrauch und darf je nach Modell in die Spülmaschine. Alu-Druckguss ist leichter. Verzinnter Stahl kostet oft weniger, braucht aber Handwäsche und sollte danach gleich abgetrocknet werden.
  • Auflage: Achte auf einen Haken oder eine Auflage für den Topfrand. Damit kannst du die Presse am Topf abstützen und beide Hände zum Zusammendrücken nutzen.
  • Pflege: Nach dem Kochen machen zerlegbare Pressen und herausnehmbare Siebe das Spülen leichter. Auch ein Korb mit wenigen Ecken und gut zugänglichen Flächen spart Arbeit. Dort bleiben weniger Kartoffelreste hängen, die du sonst mühsam aus Gelenken und schmalen Zwischenräumen entfernen musst.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Kartoffelpresse gegenüber einem Stampfer?

Die Presse braucht deutlich weniger Kraft und macht das Püree feiner und gleichmäßiger als ein Stampfer. Sie eignet sich auch für Klöße, Gnocchi und Kroketten. Ein Stampfer reicht, wenn du dein Püree gern stückig magst.

Welches Material ist das richtige?

Edelstahl ist robust, geschmacksneutral und meist spülmaschinengeeignet. Alu-Druckguss ist leichter, verzinnte Pressen sind günstig, brauchen aber Handwäsche. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät bei Küchenutensilien aus Metall, die Herstellerhinweise zu Gebrauch und Reinigung zu beachten.

Kann ich mit einer Kartoffelpresse auch Spätzle machen?

Mit einer groben Wechselscheibe oder einer Kombipresse für Kartoffeln und Spätzle geht das. Pressen mit feiner Lochung für Püree sind dafür nicht gemacht. Wenn ihr oft Spätzle esst, achte beim Kauf ausdrücklich auf diese Funktion.

Welche Presse eignet sich auch für Babybrei?

Für Brei aus Kartoffeln und weich gekochtem Gemüse ist eine feine Lochung um 2,5 mm gut geeignet. Wähle ein Modell, das du zerlegen und in der Spülmaschine reinigen kannst, weil sich Reste sonst in Ecken und Gelenken festsetzen.

Mit welchen Folgekosten muss ich rechnen?

In der Regel mit keinen, denn eine Kartoffelpresse hat keine Verschleißteile. Bei Modellen mit Wechselscheiben lohnt sich vor dem Kauf ein Blick, ob einzelne Scheiben nachbestellbar sind, falls eine verloren geht.

Mehr zu Kartoffelpressen

Welche Kartoffel passt in die Presse?

Die beste Presse hilft wenig, wenn die Kartoffel nicht passt. Das Bundeszentrum für Ernährung unterscheidet drei Kochtypen. Sie enthalten unterschiedlich viel Stärke und verhalten sich in der Presse deshalb verschieden.

KochtypBeispielsortenIn der PressePasst für
MehligkochendAdretta, Afra, Melinalocker und feinPüree, Klöße, Kroketten
Vorwiegend festkochendVelox, Berber, Marabeletwas festerPüree mit mehr Biss, Beilagen
FestkochendCilena, Serafina, Nicolaschwer zu pressenSalat, Bratkartoffeln, Gratin
Weich gekochtes GemüseKarotte, Kürbis, Pastinakefein, wenn gut gegartGemüsepüree, Babybrei

Für Püree und Klöße nimmst du mehligkochende Sorten, sie werden beim Kochen weich und lassen sich mit wenig Kraft pressen. Festkochende Kartoffeln behalten ihre Struktur, für die Presse sind sie deshalb weniger geeignet. Wenn du nur eine Sorte im Keller hast, sind vorwiegend festkochende Kartoffeln der beste Kompromiss.

Quellen

Änderungsprotokoll

  • 02.10.2026: Ratgeber aktualisiert

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