Für diesen Ratgeber haben wir Springformen mit 26 und 28 cm, eine rechteckige Springform, Kastenform, Gugelhupfform und ein Set verglichen, nach Beschichtung, Verschluss, Dichtigkeit und Hitzebeständigkeit. Dazu kamen der Springformen-Test der Stiftung Warentest, die Hinweise der Verbraucherzentrale zu Silikon und Antihaftbeschichtungen und die Erfahrungen der Mamas aus der WUNSCHKIND Community.
Unsere Favoriten für Backformen
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Form: rund, mit Flach- und Rohrboden
Material: legierter Stahl, keramisch verstärkte Antihaftbeschichtung
Maße: Ø 26 cm, Höhe 7 cm
Unser Fazit
Beim Käsekuchen ist nichts an der Form hängen geblieben, und der Verschluss hat den flüssigen Teig dicht gehalten. Mit dem Rohrboden sparst du dir eine eigene Gugelhupfform. Spülen solltest du sie von Hand.
Form: rund
Material: legierter Stahl, keramisch verstärkte Antihaftbeschichtung
Maße: Ø 26 cm, Höhe 8 cm
Unser Fazit
Der Kuchen löst sich mit wenig Fett aus der Form, und der Verschluss sitzt sicher. Für hohe Käsekuchen bleibt genug Reserve bis zum Rand. Spülen solltest du die Form von Hand.
Form: rund, mit Flach- und Rohrboden
Material: Stahlblech, beidseitig antihaftbeschichtet
Maße: Ø 28 cm, Höhe 8,5 cm
Unser Fazit
Auch schwere Kuchen lösen sich gut, wenn du die Form vorher fettest und ausbröselst. Mit 28 cm reicht sie für ein Familienfest. Verschluss und Rohrboden sitzen etwas locker, das ist beim Spannen ungewohnt.
Weitere gute Backformen lt. Erfahrungsberichten
Neben den getesteten Modellen haben wir auch Tipps von der WUNSCHKIND-Community erhalten. Folgende Backformen wurden von den Mamas aufgrund ihrer eigenen Erfahrung empfohlen:
Form: Kastenform
Material: legierter Stahl, antihaftbeschichtet
Maße: 30 x 11 x 8 cm
Unser Fazit
Die stabile Form verzieht sich auch bei schweren Teigen nicht und bräunt gleichmäßig. Am zuverlässigsten löst sich der Kuchen, wenn du die Form zusätzlich fettest oder mit Backpapier auslegst.
Form: Gugelhupfform mit Kamin
Material: legierter Stahl, antihaftbeschichtet
Maße: Ø 24 cm, Höhe 11 cm
Unser Fazit
Bisher ließ sich jeder Gugelhupf ohne Bruch stürzen. Die Rillen musst du allerdings gründlich fetten, und spülen solltest du die Form von Hand.
Form: rechteckig
Material: legierter Stahl, antihaftbeschichtet
Maße: 36 x 24 cm
Unser Fazit
Für Obstkuchen und Schichttorten zum Kindergeburtstag ist das Format praktisch. Bei sehr flüssigen Teigen legst du besser Backpapier ein, sonst kann Teig am Boden austreten.
Form: Springform, Gugelhupf- und Kastenform
Material: legierter Stahl, antihaftbeschichtet
Maße: Springform Ø 26 cm, Gugelhupf Ø 22 cm, Kastenform 30 cm
Unser Fazit
Die Kuchen lösen sich gut aus allen drei Formen, Teigreste bleiben kaum hängen. Das Set lohnt sich für die erste eigene Grundausstattung. Wer schon eine Springform hat, kauft besser nur die fehlende Form dazu.
Bestseller: Backform
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Darauf musst du bei einer Backform achten
Am Abend vor dem Kindergeburtstag zeigt sich, was eine Backform kann: Der Schokoladenkuchen soll heil aus der Form kommen, der Käsekuchen darf nicht in den Ofen laufen, und am nächsten Morgen muss die Torte noch in die Kita. Bei uns reicht für den Alltag eine Springform mit 26 cm, dazu eine Kastenform für Rührkuchen und Bananenbrot.
Unser wichtigster Tipp: Prüfe vor dem Kauf Verschluss und Boden der Springform. Ein Auslaufschutzboden, über den der Rand dicht schließt, hält auch flüssigen Käsekuchenteig. Schließt der Rand nur locker, tropft Teig auf den Ofenboden und brennt dort ein. Und weil fast jede Beschichtung unter Messer und Gabel leidet, schneidest du den Kuchen besser auf einer Tortenplatte.
Tipp: Unsere Empfehlungen für Backöfen findet ihr hier.
Checkliste
- Größe: Viele Rezepte sind für eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausgelegt. Für halbe Rezeptmengen passt häufig eine 20-cm-Form, für Feiern mit vielen Gästen eine mit 28 cm. Soll die Torte über Nacht kalt stehen, zählt auch der Platz im Kühlschrank. Dabei braucht eine Tortenplatte eventuell mehr Platz als die Form.
- Verschluss: Ein Auslaufschutzboden kann Teig auffangen, der zwischen Boden und Rand austritt. Wie dicht die Form tatsächlich schließt, lässt sich oft aus Bewertungen zu flüssigem Käsekuchenteig herauslesen. Ein leichtgängiger Verschluss hilft dir, den Rand zu öffnen, ohne dabei an der ganzen Form zu rütteln.
- Beschichtung: Achte auf „PFAS-frei“ oder „fluorfrei“, wenn du auf Fluorchemie verzichten möchtest. „PFOA-frei“ schließt nur einen bestimmten Stoff aus. Andere Fluorverbindungen können trotzdem enthalten sein. Messer und Gabeln hinterlassen auf vielen Beschichtungen Kratzer, deshalb schneidest du den Kuchen besser auf einer separaten Platte.
- Material: Metallformen behalten beim Befüllen und Tragen ihre Form und eignen sich gut für Tortenböden und Käsekuchen. Silikon ist biegsam und braucht eine stabile Unterlage, etwa ein Backofengitter. Kuchen bräunen darin meist weniger stark als in Metallformen. Was besser passt, hängt also auch von euren Lieblingskuchen ab.
- Formen: Für unterschiedliche Kuchen brauchst du nicht immer eine eigene Form. Eine Springform mit zusätzlichem Rohrboden lässt sich auch für Kranzkuchen verwenden. Backst du häufig Blechkuchen, ist eine rechteckige Springform praktisch. Ihr Rand lässt sich abnehmen, sodass du die Stücke leichter herausheben kannst.
- Pflege: Überlege, ob du die Form nach dem Backen von Hand spülen möchtest. Bei beschichteten Formen schont ein weicher Schwamm die Oberfläche und trägt dazu bei, dass sie länger hält. Soll die Form in die Spülmaschine, ist die ausdrückliche Angabe „spülmaschinengeeignet“ entscheidend.
Häufige Fragen
Eine Springform mit 26 cm passt zu den meisten Rezepten und reicht für eine Familie mit Besuch. Wenn ihr zu dritt seid oder oft halbe Rezepte backt, ist eine kleinere Form mit 20 cm praktischer.
Ein Rohrboden lohnt sich, wenn du ab und zu Gugelhupf oder Rührkuchen mit Loch backst und keine eigene Gugelhupfform kaufen möchtest. Für den klassischen Gugelhupf mit Rillen bleibt eine eigene Form die schönere Wahl.
Mit Handwäsche und Werkzeug aus Holz oder Kunststoff hält eine gute Beschichtung viele Jahre. Kratzer entstehen schon durch Gabel und Messer, dann löst sich der Kuchen schlechter und die Form muss ersetzt werden.
Silikonformen sind leicht und biegsam, Kuchen bräunen darin aber kaum. Wenn du dich für Silikon entscheidest, heize die Form nicht über 200 °C, auch wenn höhere Temperaturen angegeben sind, und gib Formen mit deutlichem Geruch zurück.
Eine dichte Springform eignet sich auch für Quiche, Zwiebelkuchen und andere herzhafte Kuchen. Achte dann auf einen Auslaufschutzboden, denn die Eiermasse ist flüssiger als die meisten Kuchenteige.
Für Brot eignet sich eine Kastenform aus Metall, die sauerteigbeständig ist. Prüfe vor dem Kauf, bis wie viel Grad die Form zugelassen ist, denn viele Brotrezepte backen bei 230 °C oder mehr.
Ein Set lohnt sich für die erste eigene Küche oder wenn deine alten Formen durch sind. Hast du schon eine gute Springform, ist eine einzelne Kasten- oder Gugelhupfform günstiger.
Eine Backform braucht kein Zubehör. Je nach Rezept kommen Backpapier und Fett dazu, und bei zerkratzter Beschichtung irgendwann eine neue Form.
Mehr zu Kuchenformen
Welches Material backt wie?
Das Material der Form entscheidet, wie schnell der Kuchen bräunt und ob die Backzeit aus dem Rezept passt. Dunkles Blech nimmt die Hitze schneller auf als helles, Silikon leitet sie kaum weiter. Glas und Keramik heizen langsam auf und halten die Wärme lange.
| Material | Bräunung | Passt für | Darauf achten |
|---|---|---|---|
| Schwarzblech, beschichtet | kräftig, die Kruste bräunt schnell | Rührkuchen, Brot, Hefeteig | Temperatur eher etwas niedriger wählen, Beschichtung vor Kratzern schützen |
| Weißblech, hell | langsam und gleichmäßig | Biskuit, helle Kuchen | gut fetten und mehlen |
| Silikon | kaum, der Boden bleibt hell | Muffins, kleine Formen | nicht über 200 °C, braucht ein Gitter als Unterlage |
| Glas und Keramik | langsam, gart nach | Aufläufe, Quiche | schwer und bruchempfindlich, gut fetten |
Für den Alltag mit Kindern reicht eine beschichtete Springform aus Metall, dazu eine Kastenform. Wenn dein Rezept für helle Formen geschrieben ist und du dunkles Blech nutzt, stell den Ofen etwas niedriger ein und schau früher nach. Silikon spielt seine Stärken eher bei Muffins und kleinen Formen aus.
Quellen
- Stiftung Warentest: „Springformen im Test: Gute Biskuitböden, zerkratzte Formen“
- Verbraucherzentrale NRW: „Silikonbackformen: Kann ich sie ohne Bedenken zum Backen verwenden?“
- Verbraucherzentrale: „Pfannen und PFAS: Wie gefährlich ist die Teflon-Beschichtung?“
Änderungsprotokoll
- 01.10.2026: Ratgeber aktualisiert. Neu in den Favoriten sind Springformen von Kaiser, Dr. Oetker und Zenker.
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